Mini-Cup in SuhlMini-Cup in Suhl zum SaisonabschlussMini-Cup in Suhl


HSV-Kids erreichen beim F-Jugend-Turnier einen ausgezeichneten 5. Platz / 17.05.2025

Einmal mehr ging es im ersten Halbjahr 2025 für Ronneburgs jüngste Handballer auf Reisen. Am Samstag, dem 17. Mai 2025, nahm man dankend die Einladung der HSG Suhl zur Teilnahme am Mini-Cup an. Für Ronneburgs F-Jugend bot sich damit eine weitere Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Am Turnier nahmen insgesamt elf Mannschaften teil. Gespielt wurde in zwei Gruppen, der Turniersieger wurde anschließend in einer Finalrunde ermittelt.

Die HSV Kids traten in Gruppe A gegen HSG Suhl 1, HBV Jena 90 2, Arnstädter HC, Thüringer HC Erfurt 1 und HSG Ilmkreis 1 (HV Ilmenau) an.

Das erste Spiel begann vielversprechend. Gegen den HBV Jena 90 2 erwischte man einen guten Start und gewann verdient mit 10:3. Weitaus spannender verlief das Spiel gegen einen der Favoriten, den Thüringer HC Erfurt 1. In einem offenen Schlagabtausch trennte man sich 10:10 unentschieden. Im wohl schwierigsten Gruppenspiel trafen Ronneburgs jüngste Handballer auf den Gastgeber HSG Suhl 1, der von Beginn an das Spiel bestimmte. Das HSV-Team musste eine 6:14-Niederlage hinnehmen. Entmutigen ließ man sich davon jedoch nicht. Gegen die HSG Ilmkreis 1 (HV Ilmenau) stand man gut in der Abwehr, spielte sicher nach vorn und hielt die Fehlerquote gering. Am Ende stand ein klarer 13:2-Sieg. Auch im letzten Gruppenspiel gegen den Arnstädter HC zeigte der HSV Ronneburg seine Klasse und gewann mit 16:10.

Mit diesem Ergebnis belegte man in Gruppe A den 3. Platz. Mit 7:3 Punkten und 55:33 Toren lag man knapp hinter HSG Suhl 1 (8:2 / 53:21) und dem Thüringer HC Erfurt 1 (7:3 / 59:26). In Gruppe B setzte sich HBV Jena 90 1 vor HSG Ilmkreis 2 (TSV Plaue) und dem Thüringer HC Erfurt 2 durch.

Die Finalrunde begann mit den Halbfinalspielen. Dabei gewann HBV Jena 90 1 gegen Thüringer HC Erfurt 1 mit 15:9 und HSG Suhl 1 setzte sich mit 18:8 gegen HSG Ilmkreis 2 (TSV Plaue) durch.

Nach den Platzierungsspielen um Platz 9 und 7 mussten die Ronneburger Kids erneut antreten. Im Spiel um Platz 5 traf man auf den Drittplatzierten der Gruppe B, den Thüringer HC Erfurt 2. Ronneburg dominierte die Partie von Beginn an, ließ kaum Chancen zu und traf 14 Mal ins gegnerische Tor. Mit einem deutlichen 14:3-Sieg sicherten sich die HSV Kids einen starken 5. Platz im Turnier.

Den 3. Platz holte sich der Thüringer HC Erfurt 1 nach einem Sieg gegen HSG Ilmkreis 2 (TSV Plaue). Im spannenden Finale setzte sich HBV Jena 90 1 mit 16:13 gegen den Gastgeber HSG Suhl 1 durch.

Die Siegerehrung für alle teilnehmenden Mannschaften war ein stimmungsvoller Abschluss des Mini-Cups der HSG Suhl – voller Freude, Stolz und verdientem Applaus.

Für alle Mannschaften war es ein erfolgreicher Tag mit guter Handballkost. Mit viel Teamgeist, Einsatz und Freude am Spiel konnten die HSV Kids einmal mehr überzeugen.

Ein großer Glückwunsch geht an die gesamte Mannschaft und das Trainerteam Dieter Wolf und Heiko Plaul.

Wie zu erfahren war, wollen die Kids gemeinsam mit ihren Trainern und Eltern am Samstag, den 21.06.2025, im „Hexenkessel“ ihren Saisonabschluss feiern.

Ronneburg spielte mit : Viacheslav Sobolov, Emma Plaul (1), Florian Ritter, Luca Senff (5), Milo Mähler (1), Milla Thomas (12), Linus Glöditzsch (22), Jonas Fritzsch (28), Übungsleiter: Dieter Wolf / Heiko Plaul

Abschlussturnier in Ronneburg – Freizeitliga der Frauen 2024/2025

Tolles Abschluss-Turnier im Ronneburger „Hexenkessel“
HSV-Frauen „Happy Hippos“ sichern sich Platz 2 und werden in der Freizeitliga 3.

Anlässlich des Jubiläums 30 Jahre HSV Ronneburg fand das diesjährige Abschlussturnier in der Freizeitliga Frauen Region Südwestsachsen am 18. Mai 2015 im Ronneburger Hexenkessel statt. Nachdem jede der teilnehmenden Mannschaften eine Reihe von Turnieren bestritten hat konnte man gespannt sein wer zum Abschluss die Nase vorn hat. Vorgesehen war das Turnier mit allen acht Mannschaften Gruppenspielen und Überkreuzvergleichen. Da die TSG Concordia Reudnitz und der HC Einheit Plauen ihre Teilnahme nicht ermöglichen konnten hat man sich kurzfristig entschieden das Turnier im Modus Jeder gegen Jeden auszutragen. Die HSV-Frauen Happy Hippos hatten sich in diesem 6er-Turnier mit HV Mylau/Reichenbach Union Chemnitz HV Grüna HV Oederan und BSV Limbach/Oberfrohna auseinanderzusetzen. Somit hatte jede Mannschaft fünf Spiele zu absolvieren.

Nach Auslosung und Eröffnung standen 15 spannende Begegnungen je 10 Minuten auf der Tagesordnung und der Handball hatte nun endgültig das Sagen. Es sollte sich einmal mehr bewahrheiten, dass viel Energie, Teamgeist und Spielfreude bei den Frauen im Mittelpunkt stehen. Im ersten Spiel musste der HV Mylau/Reichenbach gegen BSV Limbach/Oberfrohna ran. Beide Teams agierten zunächst nervös, leisteten sich Fehlabspiele und Fehlwürfe, sodass der Ball erst nach 5 Minuten erstmalig im Tor landete. Danach konnten sich die Torhüterinnen beider Teams mehrmals auszeichnen. In der 9. Minute wurde es nochmals spannend. Mylau/Reichenbach verwarf einen Siebenmeter und Limbach/Oberfrohna kam durch einen Konter zum Torerfolg (0:2). Durch ein Siebenmetertor schaffte Mylau/Reichenbach in diesem Spiel lediglich noch den 1:2-Anschlusstreffer.

Danach hatte sich der HSV Ronneburg mit einem der Favoriten HV Oederan auseinanderzusetzen. Von Beginn an standen die Ronneburger Happy Hippos gut in der Deckung und schalteten schnell in den Angriffsmodus, sodass P. Schille in der 2. Minute das 1:0 erzielen konnte. Bei Oederan lief noch nicht alles rund und man verwarf einen Siebenmeter, ein weiterer wurde von HSV-Torhüterin A. Thomas entschärft. Der HSV machte es in der 7. Minute besser und C. Raum traf vom Punkt zum 2:1. Allerdings fand nun auch Oederan zunehmend besser ins Spiel und schaffte den Anschluss durch ein Kontertor (2:1). Ronneburg bemühte sich, spielerische Akzente zu setzen und traf in der letzten Minute zur 3:1-Führung. Oederan erzielte lediglich noch den Anschlusstreffer (3:2). Mit diesem äußerst knappen Sieg ist den Happy Hippos ein guter Start ins Turnier gelungen.

Das wollte auch Union Chemnitz. Gegen HV Grüna ging man zwar schnell mit 2:0 in Führung, doch der HV Grüna schaffte mehrmals den Anschlusstreffer (2:1, 3:2). Nach dem 5:2 in der 8. Minute schien alles für Chemnitz gelaufen zu sein, doch zwei Treffer für Grüna (5:4) machten das Spiel nochmals spannend. Noch waren 40 Sekunden zu spielen und diese reichten für die Chemnitzer Mädels aus, um den 6:4-Endstand zu erzielen.

Im nachfolgenden Spiel glänzte der HV Oederan gegen den HV Mylau/Reichenbach durch gutes Deckungsverhalten und schnelles Spiel nach vorn. Trotz eines verworfenen Siebenmeters und einer hohen Fehlerquote beim Gegner führte man nach acht Minuten bereits mit 5:0. Durch einen verwandelten Siebenmeter gelang Mylau/Reichenbach wenigstens noch der Ehrentreffer (5:1).

Auch der BSV Limbach/Oberfrohna gewann sein nächstes Spiel recht eindeutig. Nach zunächst gleichen Spielanteilen fand man gegen HV Grüna zunehmend besser ins Spiel und führte nach sechs Minuten bereits mit 4:0, ehe Grüna seinen ersten Treffer (4:1) erzielte. Das war es dann aber auch schon. Limbach/Oberfrohna war in den letzten fünf Minuten spielbestimmend, wogegen Grüna keine Mittel fand. Ein verwandelter Siebenmeter und weitere drei Treffer am Stück brachten Limbach/Oberfrohna einen verdienten 8:1-Sieg ein.

Das Spiel der Ronneburger Happy Hippos sollte im Anschluss zu einem Krimi werden. In einem Spiel auf Augenhöhe ging der HSV zwar immer in Führung, doch im Gegenzug kassierte man immer wieder den Ausgleich (1:1, 2:2) von Union Chemnitz. So stand es zur Hälfte der Spielzeit 3:3. Nach einem verworfenen Siebenmeter erhielten die Ronneburger einen weiteren zugesprochen. Diesmal war man vom Punkt zum 4:3 erfolgreich. Nach einem Time-out erzielten die Chemnitzer buchstäblich in letzter Sekunde den 4:4-Ausgleich. Unter dem Strich ein gerechtes Unentschieden, zumal sich bei beiden Teams die Fehlerquote in Grenzen hielt. Schade – für die Happy Hippos wäre auch ein Sieg möglich gewesen.

Zumindest vom Ergebnis her spannend ging es in der Auseinandersetzung zwischen dem HV Mylau/Reichenbach und dem HV Grüna zu. Bei gleichen Spielanteilen konnte keiner entscheidende Akzente setzen, sodass es nach sechs Minuten 2:2 und nach acht Minuten 3:3 stand. In den verbleibenden zwei Minuten war nicht abzusehen, wer am Ende die Nase vorn haben würde. Kurz vor Schluss gelang dem HV Grüna doch noch das 4:3-Siegtor – wenn auch etwas glücklich.

In der darauffolgenden Ansetzung ging es eindeutiger zu. Der HV Oederan fand mit dem Anpfiff sofort zu seinem gewohnten Spiel. Garant dafür waren eine gut stehende Deckung, schnelles Umkehrspiel und erfolgreich abgeschlossene Konter. Union Chemnitz hatte dem wenig entgegenzusetzen. Erst nach dem 5:0 in der sechsten Minute gelang das erste Tor (5:1). Oederan ließ sich davon nicht beeindrucken und erzielte das 6:1. Noch ein Siebenmetertor für Chemnitz – und der 6:2-Sieg für Oederan stand fest.

In einer verbissen geführten Partie, die mit Zeitstrafen für den HSV Ronneburg und den BSV Limbach/Oberfrohna begann, waren Tore bis zur fünften Minute zunächst Mangelware. Die Führung von Limbach/Oberfrohna (1:0, 2:1) glich Ronneburg durch M. Gerke und Anja Fajardo Salmon wieder aus (1:1, 2:2). In diesem spannenden Spiel erzielte M. Gerke 60 Sekunden vor dem Ende sogar die Führung (2:3). War es das? Nein – Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielte Limbach/Oberfrohna doch noch den 3:3-Ausgleich. Ein gerechtes Ergebnis.

Im nächsten Spiel ging es wieder torreicher zu. Den besseren Start erwischte der HV Mylau/Reichenbach mit drei Toren in Folge (0:3), ehe Union Chemnitz besser ins Spiel fand und in der sechsten Minute den Ausgleich zum 3:3 erzielte. Drei Minuten später stand es 5:5, wobei Chemnitz stets die Führung von Mylau/Reichenbach egalisierte. Man konnte gespannt sein, ob es in diesem Spiel noch einen Sieger geben würde. Die Chemnitzer Frauen beantworteten diese Frage mit Ja – ihnen gelang kurz vor dem Schlusspfiff die erstmalige Führung im Spiel und das 6:5-Siegtor. Ein glücklicher, aber verdienter Sieg.

Im nächsten Turnierspiel fanden die Ronneburger Happy Hippos schnell zu ihrem Spiel und gingen durch Tore von A. Thomas und M. Gerke mit 2:0 in Führung, ehe der HV Grüna seinen ersten Treffer erzielte (2:1). In der sechsten Minute stellte K. Mohr den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und erzielte nach einem Time-out von Grüna auch das 4:1. Noch ein Tor von A. Thomas zum 5:1 – die Entscheidung war gefallen. Das 5:2 in letzter Sekunde war nur noch Ergebniskosmetik. Trotz einiger Flüchtigkeitsfehler war es ein verdienter HSV-Sieg.

Im folgenden Spiel trafen die Turnierfavoriten HV Oederan und BSV Limbach/Oberfrohna aufeinander. Trotz der schnellen 1:0-Führung für Oederan wurde es ein Spiel auf Augenhöhe. In der sechsten Minute kassierte Limbach/Oberfrohna eine Rote Karte und entschärfte einen Siebenmeter von Oederan. Beide Torhüterinnen konnten sich auszeichnen. Spielentscheidend waren in den letzten vier Minuten einige Fehlabspiele und Fehlwürfe auf Seiten von Limbach/Oberfrohna. Während Oederan noch zwei Tore zum 3:0 erzielte, traf Limbach lediglich zum 3:1. Mehr war nicht möglich und Oederan gewann verdient.

In seinem letzten Turnierspiel überzeugte der Gastgeber HSV gegen den HV Mylau/Reichenbach. Von Beginn an zeichneten sich die Ronneburger durch gutes Deckungsverhalten und sicheres Angriffsspiel aus. Das erste Tor erzielte C. Raum. Nach dem zwischenzeitlichen 1:1 versenkten M. Gerke, P. Schille und M. Meyer den Ball zur 4:1-Führung im gegnerischen Tor. Danach hielt A. Thomas einen Siebenmeter und Ronneburg erzielte das 5:1. Trotz eines Time-outs für Mylau/Reichenbach war klar: Der HSV ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und traf zum 6:1. Erst in der 9. Minute gelang Mylau/Reichenbach der zweite Treffer (6:2). Ein weiteres Time-out für den HSV und ein verworfener Siebenmeter in den letzten Sekunden änderten nichts mehr an diesem verdienten 6:2-Sieg. Mit drei Siegen und zwei Unentschieden erreichten die Ronneburger Happy Hippos eine starke Bilanz.

Gegen Union Chemnitz traf der BSV Limbach/Oberfrohna schnell zum 1:0 und kassierte im Gegenzug ein Siebenmetertor zum 1:1. Bis zum 2:2 in der fünften Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe. Zunehmend schlichen sich jedoch bei den Chemnitzern Fehler ein, die Limbach/Oberfrohna konsequent ausnutzte. Chemnitz stemmte sich gegen die Niederlage, scheiterte jedoch mehrfach an der Torhüterin von Limbach/Oberfrohna. Am Ende gewann Limbach/Oberfrohna mit 4:2.

Das letzte Turnierspiel gestaltete sich als einseitige Angelegenheit. Der HV Oederan ging schnell mit 2:0 in Führung, ehe Grüna den ersten Treffer erzielte (2:1). Anschließend war Oederan zweimal vom Siebenmeterpunkt erfolgreich (4:1). Zu diesem Zeitpunkt war klar: Oederan ließ hier nichts mehr anbrennen und bei Grüna ließen die Kräfte nach. In der Folgezeit traf Oederan noch sechsmal, bei lediglich einem weiteren Gegentreffer zum klaren 10:2-Sieg.

Unter dem Strich waren es an diesem Tag im Ronneburger Hexenkessel 15 tolle Handballspiele der Frauen und Mädchen. In fünf Stunden wurde gute Handballkost geboten, und alle sechs Mannschaften lieferten sich ein Turnier voller Einsatz, Teamgeist und Emotionen.

Ergebnisse:

Ronneburg spielte mit : Sandra Rund, Alicia Thomas (2), Maria Gerke (6), Penny Schilling (3), Karin Mohr (3), Sandra Brunner, Julia Buschner, Raika Gölzer,  Anja Fajardo Salmon (4), Carolin Raum (2), Conny Zorn, Peggy Rudel, Manon Meyer (1), Übungsleiter : Raika Gölzer/Leif Pöhnitzsch

Turniersieger wurde an diesem Tag der HV Oederan vor den punktgleichen Ronneburger Happy Hippos, BSV Limbach/Oberfrohna, Unio Chemnitz, HV Grüna und dem HV Mylau/Reichenbach. Zur Siegerehrung dieses Abschlussturniers wurde auch Sportfreund Heiko Neubert von der Regionalleitung Südwestsachsen und Mitverantwortlicher für die Freizeitliga der Frauen begrüßt. Unter dem Beifall aller nahmen die Mannschaften Medaillen und Urkunden entgegen. In der Freizeitliga Region Südwestsachsen belegten in der Endabrechnung der HV Oederan mit 22:2 Punkten Platz 1 vor BSV Limbach/Oberfrohna (17:7) und dem HSV Ronneburg (15:9).

Für die „Happy Hippos“ eine tolle Leistung in der Saison 2024/2025. Herzlichen Glückwunsch.

Übrigens hatte der HSV Ronneburg und die „Happy Hippos“ an diesem 18. Mai im Ronneburger „Hexenkessel“ alles gut im Griff. Die Schiedsrichter Silvio Buschner, Nils Rensch, Tom Severin und Christian Hoppe machten einen guten Job und hatten immer einen fairen Blick. Im Kampfgericht behielten Jessica Heine, Jana Thomas, Katja Wenig und Torsten Dresp immer den Überblick und Bäumi engagierte sich einmal mehr als Hallensprecher. Das Dankeschön gilt aber auch den vielen Helfern „hinter den Kulissen“, den bratenden Männern am Rosterstand, den Trommlern, den Kantinenmädels, Cheerleader-Kid`s, Kuchenbäckern, Sponsoren, Ariane und Uwe Stölzner und, und, und ………

Kurz gesagt, es klappte alles hervorragend und alle Beteiligten waren sich darüber einig und zufrieden. Schon jetzt freuen sich alle Mannschaften auf die neue Saison 2025/2026 in der Freizeitliga der Frauen Region Südwestsachsen.

Text: Jürgen Bäumler

Frühjahrsputz 2025

Frühjahrsputz und Turniervorbereitungen – Ein herzliches Dankeschön!

Am 17. Mai fand bei bestem Frühlingswetter unser großer Frühjahrsputz auf dem Vereinsgelände statt – und dank vieler helfender Hände wurde richtig viel geschafft! Gemeinsam wurde geputzt, gefegt, repariert, geordnet und vorbereitet, damit unsere Halle und das Umfeld wieder in neuem Glanz erstrahlen.🧹

Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die mit angepackt haben – ob groß oder klein, ob mit Werkzeug, Besen oder einfach nur mit guter Laune: Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen! 💙🤍

Neben dem Aufräumen liefen heute auch schon die ersten Vorbereitungen für das morgige Saison-Abschlussturnier der Happy Hippos. Es wurde aufgebaut, organisiert und geplant, damit der große Tag für unsere Damen ein echtes Highlight wird.🦛

Wir freuen uns schon auf ein tolles Turnier, das nicht nur sportlich, sondern auch dank eures Einsatzes rundum gelungen sein wird. Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten!🥰

HSV Ronneburg – HSG Werratal 25:31

Enttäuschung zum Vereinsjubiläum

Ronneburgs Kreisläufer Kyrylo Smielkov (links) lässt Werratal-Torwart René Meißner keine Abwehrchance. Trotzdem unterliegt der HSV zu Hause mit 25:31.

Warum es für den Thüringer Handball-Oberligisten im Spiel gegen die HSG Werratal nicht wie gewünscht lief

Es war nicht der Tag der Ronneburger Oberliga-Handballer, die nach der Partie mit den Mitgliedern das 30-jährige Vereinsjubiläum feierten.

Eine Viertelstunde vor Schluss mit drei Toren dran

Mit 25:31 unterlag der HSV Ronneburg im heimischen Hexenkessel dem Tabellendritten HSG Werratal 05. Zur guten Stimmung auf den Rängen trug das Team des Trainergespanns Silvio Stölzner/Christian Szlapka an diesem Tag aber nur wenig bei. Als es in der Schlussphase noch einmal laut wurde, lag dies nicht am knappen Spielstand, sondern am Starkregen, der im Rahmen eines mächtigen Gewitters auf das Hallendach prasselte. Die Fanrufe „Kämpfen, Ronneburg! Kämpfen!“ fanden bei der Mannschaft diesmal nur kurzzeitig Gehör, als eine Viertelstunde vor Schluss Christopher Eisenstein, Mirko Alexy und nochmals Christopher Eisenstein mit drei Treffern in Folge binnen eineinhalb Minuten auf 18:24 (48.) verkürzen konnten. 

Doch schnell fanden die Breitunger wieder in die Spur und ließen auch in der Endphase nichts mehr anbrennen. „Im letzten Heimspiel wollten wir eigentlich unserem Publikum nochmals etwas bieten, zumal wir sonst daheim gegen Werratal immer gut ausgesehen haben. Doch das ging diesmal total in die Hose. Schon in den ersten 15 Minuten haben wir viel zu viele freie Bälle liegen gelassen und auch in der Folge kaum Lösungen gefunden“, urteilte Trainer Silvio Stölzner, der die lange Saison bei seiner Mannschaft spürte, die vom Kopf her irgendwie müde wirkte. 

HSV Ronneburg verschläft den Start

Schon den Start hatte die HSV-Sieben verschlafen. Schnell lag der Gastgeber mit 1:7 (14.) im Hintertreffen und war mehr als zehn Minuten ohne eigenen Torerfolg geblieben. Zwar bäumten sich die Ronneburger auf, verkürzten zwischenzeitlich auf 5:9 (19.), aber zur Halbzeit lief man gar einem 9:17-Rückstand hinterher.

„In Ronneburg ist es immer schwer zu bestehen. Leicht war es auch diesmal nicht. Aber über unsere starke Abwehrarbeit haben wir dem Gegner frühzeitig den Nerv gezogen. So sind wir nie unter Druck geraten und mussten nur reagieren. Konzentriert haben wir den deutlichen Vorsprung nach Hause gebracht“, analysierte Werratals Linksaußen Sascha Kleint. 

Bei den sehr ausgeglichen besetzten Gästen trugen sich alle zehn Feldspieler in die Torschützenliste ein. Am treffsichersten zeigten sich der Ex-Ronneburger Tom Winner (6/4), Tizian Reum (5) und Roland Selmeczi (5). Beim HSV war Mirko Alexy (8/3) am erfolgreichsten. Während Werratal sich damit Rang drei sicherte, brauchen die Ronneburger am letzten Spieltag bei Aufbau Altenburg zumindest einen Zähler, um ihren derzeitigen neunten Tabellenplatz noch zu verbessern.

Text &Bild: Jens Lohse

Spielbericht des THV



SV BW Goldbach/Hochheim – HSV Ronneburg 37:33

HSV Ronneburg setzt zur Aufholjagd an

Karel Kraus (Mitte) erzielt fünf Treffer in Goldbach.

Thüringer Handball-Oberliga: Wie Trainer Silvio Stölzner das Spiel beim Tabellenvorletzten SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim einschätzt.

Mit einer vermeidbaren 33:37-Niederlage kehrte Handball-Oberligist HSV Ronneburg vom Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim zurück. Gegen einen unbequemen Kontrahenten verschliefen die Gäste den Start und liefen schon beim 2:7 (7.) einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher. Erst zum 30:30 (52.) gelang der erstmalige Ausgleich. Doch während sich der HSV nach der Roten Karte gegen Mirko Alexy (37.) und einem verworfenen Siebenmeter von Rico Stein im Angriff schwertat, zog Goldbach wieder davon.

Trainer Stölzer: Verloren haben wir das Spiel in der Abwehr

„Wir wussten, dass es heute keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt. Verloren haben wir das Spiel in der Abwehr. Auch unsere Torhüter hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Ein Sonderlob gebührt dem jungen Fabian Ruderisch für dessen sechs Tore und Justin Glöditzsch für die Abwehrarbeit“, sagte Ronneburgs Trainer Silvio Stölzner. Neben Fabian Ruderisch steuerten auch Spielmacher Rico Stein und Kreisläufer Kyrylo Smielkov sechs Treffer bei.

Text & Bild: Jens Lohse

Spielbericht des THV

Damals war`s

Zehn Jahre ist es her, da hatten einige junge Handballer des HSV Ronneburg ein Erlebnis der besonderen Art. Die damalige D-Jugend fuhr nämlich in den Osterferien vom 30.3. – 1.4. 2015 zu einem dreitägigen Trainingslager nach Grünheide ins Vogtland. Möglich wurde das hauptsächlich durch das Engagement von Dennis Patzer, der nicht nur als Betreuer dabei war, sondern auch die finanzielle Hauptlast für das Event trug. Wer meinte, dass es sich hier um einen Erholungsausflug handelte, musste aber enttäuscht werden. Ein Bild zeigt ganz deutlich, dass selbst die Reiseleitung teilweise an ihre Grenzen stieß. Die Aktion diente schließlich der Vorbereitung auf die Endrunde der Thüringenmeisterschaft. Doch neben intensiven Trainingseinheiten in der großen Sporthalle gab es auch genug Abwechslung. Dies waren u.a. eine Kegelstunde, der Besuch des Kosmonautenmuseums in Morgenröthe-Rautenkranz sowie abendliche Spiele auf dem Boulderboden. Am letzten Tag gingen die Jungs dann noch mal all in. Nach einer morgendlichen Übungseinheit und dem Mittagessen fuhren sie auf der Heimreise über Zwickau. Dort besuchten sie zunächst das Horchmuseum, bevor noch ein intensives Testspiel gegen ihre Altersgefährten der NSG Westsachsen anstand. Insgesamt konnte ein sehr positives Fazit für das Trainingslager gezogen werden, denn nach dem zweiten Platz bei der anschließenden THV-Endrunde winkte noch die Teilnahme an der ostdeutschen Meisterschaft in Dessau, wo es u.a. Spiele gegen Aue, Magdeburg, Oranienburg und den späteren Meister Füchse Berlin gab. Dort gab es einen 12. Platz für den HSV. Übrigens sind fast alle Jungs von damals auch heute noch am Ball. Einer spielt sogar höherklassig. Ein anderer wurde Fußballer. Und nur drei sind nicht mehr aktiv.

Glück Auf !

Text: Helmut Netsch
Bilder: HSV Ronneburg

HSV Ronneburg – Wölfe Erfurt 29:35

Erfurt stellt unlösbare Aufgaben

Ronneburgs Torjäger Mirko Alexy (Mitte) findet in der Erfurter Abwehr eine Lücke. Später wird er wegen dreier Zeitstrafen disqualifiziert.

Warum sich der Handball-Oberligist gegen die Wölfe aus der Landeshauptstadt die Zähne ausbeißen, warum Torjäger Mirko Alexey disqualifiziert wird

Seit Februar haben die Handballer von Oberliga-Aufsteiger Wölfe Erfurt kein Spiel mehr verloren. Nach 7:1 Zählern aus den letzten vier Partien bekam nun auch der HSV Ronneburg den Aufwärtstrend der Landeshauptstädter schmerzlich zu spüren.

HSV Ronneburg kann nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen

Dabei hatte sich den Hausherren die Chance geboten, im Falle eines Sieges das eigene Punktekonto auszugleichen. Doch daraus wurde nichts. Die Ronneburger konnten nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und mussten sich mit 29:35 geschlagen geben. „Die Erfurter waren heute im Kopf frischer. Was wir auch versucht haben, sie waren immer schon einen Schritt weiter. Am Willen lag es nicht. Aber wir haben es diesmal nicht geschafft, unser Potenzial auszuschöpfen. Wir wollten die Punkte schon hier behalten, haben uns das Leben aber selbst schwergemacht“, resümierte Trainer Silvio Stölzner.

Erfurter gaben den Ronneburger immer wieder unlösbare Rätsel auf

Mit handballerischen Mitteln gaben die Erfurter ihrem Kontrahenten immer wieder unlösbare Rätsel auf. Mit der offensiven Deckung der Landeshauptstädter kam Ronneburg überhaupt nicht zurecht. Mirko Alexy war trotz seiner neun Tore mit seiner Trefferausbeute unzufrieden, haderte mit den Schiedsrichtern und deren Entscheidungen, was sich in der Schlussphase in drei Zwei-Minuten-Strafen binnen zehn Minuten ausdrückte und zur Disqualifikation führte.

Mirko Alexy hadert mit den Entscheidungen der Schiedsrichter

Spielgestalter Rico Stein kam oft gar nicht in Tornähe, um seine gefürchteten Wurffinten zum Abschluss zu bringen. Und wenn die Ronneburger selbst einmal in Überzahl waren, dann warteten die Erfurter mit einer „Empty Goal“-Variante auf, nahmen den Torwart bei eigenem Angriff vom Feld und erspielten sich so immer wieder klare Wurfchancen. Aurel-Philipp Bartsch (10/5), Max Riedel (8), Hannes Oppermann (7) und in der Schlussphase Johann Münch (5) waren auf Erfurter Seite nicht zu halten.

„Das war ein ganz tolles Spiel von uns. Von der ersten Minute an haben wir die Partie kontrolliert“, freute sich Wölfe-Trainer Alexander Koke, während ihm Marcel Dick beipflichtete: „So haben wir schon vor zwei Wochen in Altenburg gewonnen.“ Nur hatte sich dieser Auftritt nicht bis nach Ronneburg herumgesprochen. Seit Sonnabend weiß man auch dort, dass man sich an den Erfurter Wölfen die Zähne ausbeißen kann.

Bild & Text: Jens Lohse

▶️Spielbericht des THV

SV Hermsdorf – HSV Ronneburg 25:25

Punkteteilung in einem dramatischen Derby

Hermsdorfs Stefan Riedel (Mitte) kommt am Kreis zwischen den Ronneburgern André Stölzner, Mirko Alexy und Kyrylo Smielkov (von links) zum Wurf. Bild: Jens Lohse

HSV Ronneburg entführt in der Thüringer Handball-Oberliga verdient einen Punkt aus Hermsdorf. Spannender hätte es dabei kaum sein können.

Die Spannung war in der vollbesetzten Hermsdorfer Werner-Seelenbinder-Halle auf dem Siedepunkt. Sechs Sekunden vor Schluss bekam der HSV Ronneburg beim Stand von 25:24 für den SV Hermsdorf einen Siebenmeter zugesprochen. Kevin Elsässer-Pech hatte den durchgebrochenen André Stölzner gefoult und dafür die Rote Karte gesehen.

Ronneburgs Routinier Rico Stein schnappte sich den Ball in aller Seelenruhe. Noch ein kurzes Wort zu Gastgeber-Torwart Robert Zehmisch und in Eisvogel-Manier versenkte der einstige Geraer Post SV-Spieler den Ball zum 25:25 unter der Latte. Den Hausherren blieben noch vier Sekunden und eine Auszeit, was aber nicht reichte, um die Gäste nochmals in Not zu bringen.

„Die Halle war voll. Es gab viele Emotionen. Die Spieler kennen sich seit Jahren. Am Ende ist das Unentschieden gerecht. Rico Stein hat sehr gut Regie geführt. Aber letztlich hat jeder seinen Teil dazu beigetragen, dass wir hier einen Punkt entführen konnten“, resümiert Ronneburgs Trainer Christian Szlapka, der diesmal allein für das Team verantwortlich zeichnete, weil Silvio Stölzner im Urlaub weilte.

Ronneburg scheint bereits auf der Siegerstraße

Während Hermsdorfs Trainer Tobias Högl über den Ausgang der Partie nicht glücklich war und schnell in der Kabine verschwand, gab Routinier Stefan Riedel Auskunft: „Wir sind nicht ganz zufrieden. Aber die Punkteteilung geht in Ordnung. Ich liebe die Spiele gegen Ronneburg. Da geht es immer äußerst intensiv zur Sache. Mit dem Unentschieden können wir leben. Den Zuschauern hat es auch gefallen. Die Stimmung in der Halle war super.“

Von Anfang an lebte die Begegnung von der Spannung. Hermsdorf musste auf Oleksandr Petrov und Felix Reis verzichten. Bei Ronneburg stand Karel Kraus wegen Rückenproblemen nicht zur Verfügung. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, leisteten sich aber auch viele Fehler. Neunmal ging es vor der Pause über Gleichstand.

Kreisläufer Kyrylo Smielkov brachte die Gäste kurz vor der Halbzeit beim 10:11 in Führung. Ronneburg schien nach Wiederbeginn das Zepter zu übernehmen. Beim 11:14 und 17:20 war man auf drei Treffer enteilt. Doch Hermsdorf schlug zurück. Treffer von Kevin Elsässer-Pech und ein Hattrick von Hannes Rudolph wendeten das Blatt binnen fünf Minuten zum 21:20. Es blieb dramatisch.

Während in der Schlussphase auf Gastgeber-Seite Giga Zarnadze Verantwortung übernahm, tat dies auf Ronneburger Seite Rico Stein, der sich mit zehn Toren zum überragenden Spieler auf dem Feld aufschwang.

Text & Bild: Jens Lohse

▶️Spielbericht des THV

HSV Ronneburg – LSV Ziegelheim 35:31

Karel Kraus (Zweiter von links) trifft beim Ronneburger 35:31-Derbysieg gegen den LSV Ziegelheim viermal ins Schwarze. Hier kann ihn André Heinig (9) nicht am Wurf hindern. Bild: Jens Lohse

Mit Ersatztorwart Gergely Horvath kommt der HSV Ronneburg zurück

HSV Ronneburg dominiert, doch das Derby gegen LSV Ziegelheim kippt. Alexy und Harles im Fokus.

Es war eines der Derbys, dem es an nichts fehlte, das zeigte, warum die Anhänger beider Lager den Handballsport zu ihrer Lieblingssportart auserkoren haben. An Spannung und Dramatik war die Partie nicht zu überbieten.

Der HSV Ronneburg legt einen Blitzstart hin

Der HSV Ronneburg hatten einen Blitzstart erwischt, führte nach 16 Minuten mit 10:2. Die Partie schien schon entschieden. Bis zum 20:12 (35.) konservierten die Hausherren den Vorsprung. Aber der LSV Ziegelheim gab sich nicht geschlagen. Spieler und Fans spürten, dass die Begegnung noch nicht verloren war.

Und so rappelte sich der LSV Ziegelheim auf, holte angeführt vom am Ende 16-fachen Torschützen Max Harles alles heraus. Auch von Rückschlägen ließ man sich nicht entmutigen. Nach einem Hattrick von Max Harles schien man sich beim 30:29 (56.) die Ronneburger wie einen taumelnden Boxer in die Ecke gestellt zu haben. Aber der HSV Ronneburg mobilisierte ebenfalls alle Kräfte.

Rico Stein und Mirko Alexy führen die jungen Wilden

Die Routiniers Rico Stein und Mirko Alexy, der mit seinen 14 Toren das Gegenstück zu Max Harles ablieferte, führten die jungen Wilden. Man zog den Kopf wieder aus der Schlinge. Der zwischen die Pfosten gerückte Ersatztorwart Gergely Horvath wuchs über sich hinaus, parierte viele Bälle von den Außenpositionen und heizte so den Hexenkessel an, der die abermalige Wende nach dem 34:30 (60.) durch Mirko Alexy mit den traditionellen „Derbysieger, Derbysieger“-Rufen feierte.

Was der Ronneburger Trainer Silvio Stölzner zum Derby sagt

„Wir haben einen überragenden Start hingelegt. Eine bärenstarke Abwehr, dazu vorn einfache Tore – das war genau das, worauf wir im Training in der Woche Wert gelegt hatten. Aber mir war klar, dass wir auf diesem Niveau nicht durchhalten könnten. Ziegelheim hat sich gesteigert, sich zurück in die Partie gekämpft. Wir sind bei uns geblieben, haben nicht über Schiedsrichter-Entscheidungen diskutiert. Die Atmosphäre in der Halle war unbeschreiblich. Als der bis dahin starke Lukas Vlasak kaum noch einen Ball zu fassen bekam, haben wir uns für einen Wechsel entschieden. Gergely Horvath hatte die Woche über gut trainiert und hat das in ihn gesetzte Vertrauen mit seinen Paraden zurückgezahlt. Das sind die Geschichten, die ein Derby schreibt“, resümierte Ronneburgs Trainer Silvio Stölzner zufrieden.

Während sich sein Gegenüber Torsten Urwank nicht äußern wollte, sprang LSV-Torjäger Max Harles in die Bresche: „Wir haben uns gut zurückgekämpft. Aber der Rucksack war zu schwer. Die Aufholjagd hat Kraft gekostet. Das hat man gespürt. Diese Kraft hat in der Schlussphase gefehlt. Am Ende standen drei 21-Jährige bei uns auf der Platte. Da fehlen Erfahrung und Cleverness. Einer wie Mirko Alexy ist mit allen Wassern gewaschen. Aber trotzdem: Wir müssen nicht enttäuscht sein!“

Ronneburger Anhänger freuen sich auf das Derby gegen den SV Hermsdorf

Der Ronneburger Spielmacher Rico Stein war zufrieden. „Vor einem halben Jahr hätten wir solch ein Spiel wahrscheinlich verloren. Aber die jungen Spieler reifen und werden immer besser. Das braucht Zeit, aber wird Früchte tragen. Denn irgendwann wollen die Alten auch mal aufhören“, verriet er.

Nächste Woche wartet bereits das nächste Derby. Nach den Siegen in Jena und gegen Ziegelheim soll nun der SV Hermsdorf vom Thron gestoßen werden. Die Ronneburger Fans freuen sich schon drauf.

Text & Bild: Jens Lohse

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HSV Weimar – HSV Ronneburg 28:27

Dramatisches Ende: HSV Ronneburg scheitert knapp in Weimar

Rico Stein (beim Wurf) lenkte auf Mitte den Angriff der Ronneburger. Insgesamt steuerte er sechs Tore bei. Foto: OTZ / Christian Albrecht

Trotz Personalsorgen: Ostthüringer Handballer fordern HSV Weimar heraus

Die Vorzeichen standen für die Oberliga-Handballer des HSV Ronneburg nicht günstig. Zwar reiste die Mannschaft des Trainergespanns Silvio Stölzner/Christian Szlapka mit der Empfehlung von drei Siegen hintereinander zum HSV Weimar in die Klassikerstadt. Doch die personelle Ausgangslage bereitete den Gäste-Verantwortlichen einiges Kopfzerbrechen.

HSV Ronneburg beim HSV Weimar mit großen Personalsorgen

Mirko Alexy und Christopher Eisenstein standen in der Asbach-Sporthalle wegen der Spielverlegung auf Sonntag ohnehin nicht zur Verfügung. Am Spieltag meldeten sich dann auch noch André Stölzner und Ersatzkeeper Gergely Horvath krankheitsbedingt ab. Mit welcher Einstellung die Ronneburger dann aber über 60 Minuten den Tabellensechsten herausforderten und an den Rand einer Niederlage brachten, das nötigte Respekt ab, auch wenn unterm Strich vier Sekunden zum Punktgewinn fehlten und am Ende eine 27:28-Niederlage zu Buche stand.

„Wir haben uns in die Partie reingebissen. Nach einem 0:3-Fehlstart haben wir Weimar unser Spiel aufgezwungen und sehr unbequem agiert. Weimar hat auch aufgrund unserer personellen Engpässe auf hohes Tempo gesetzt. Aber wir haben gut dagegen gehalten. In der Schlussphase waren es dann Kleinigkeiten, die entschieden haben“, so Ronneburgs Trainer Silvio Stölzner, der seinem Team ein großes Lob für seinen starken Auftritt zollte.

Nach dem unglücklichen Beginn mit sechs Minuten ohne eigenen Treffer steigerten sich die Gäste schnell. Den Drei-Tore-Rückstand verbuchte man auch noch zur Halbzeit, als die Ronneburger mit 14:17 hinten lagen. Nach Wiederbeginn legte die HSV-Sieben noch eine Schippe drauf.

Binnen siebeneinhalb Minuten wandelte man einen 16:20-Rückstand in einen 22:22-Gleichstand (45.) um. Routinier Rico Stein führte im Zentrum klug Regie, erzeugte auch selbst immer wieder Torgefahr. Am Ende standen für ihn sechs Treffer, darunter ein verwandelter Siebenmeter zu Buche. Auf der rechten Seite wussten der achtfache Torschütze Tomas Böhm und Eigengewächs Justin Glöditzsch (5) zu gefallen.

Als Steve Senff die Ronneburger beim 25:24 (53.) erstmals in Führung brachte, schien nach dem Auswärtssieg in Jena in der Vorwoche die nächste Überraschung greifbar nahe. Justin Glöditzsch hätte den Vorsprung auf zwei Tore ausbauen können, doch entschieden die Referees auf Kreis ab. Die Gäste ließen trotz fehlender Alternativen auf der Bank und schwindender Kräfte nicht nach. Zweimal glichen Kyrylo Smielkov und Rico Stein noch aus, ehe Weimars Konrad Zeisberg vier Sekunden vor Schluss das 27:28 erzielte.

„Natürlich fahren wir etwas enttäuscht nach Hause. Aber dazu besteht eigentlich kein Grund. Denn wir haben eine große Leistung gezeigt, die uns auch mit viel Selbstvertrauen in zwei Wochen ins Derby gegen Ziegelheim gehen lassen sollte“, blickte Ronneburgs Trainer Silvio Stölzner schon einmal voraus.

Text: Jens Lohse
Foto: Christian Albrecht

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