Sparkassen-Cup in Altenburg

21.08.2026 | E-Jugend

Neuformierte E-Jugend des HSV Ronneburg startet beim Sparkassen Cup Altenburg in die neue Saison und muss „Lehrgeld“ zahlen

In der vergangenen Saison waren Ronneburgs jüngste Handballer unter Leitung von Dieter Wolf und Heiko Plaul viel unterwegs und konnten in zahlreichen F-Jugend-Turnieren ihr Können unter Beweis stellen. Das wird in der neuen Saison nicht viel anders sein. Allerdings steigt man nun als gemischte E-Jugend-Mannschaft in das Meisterschaftsgeschehen des THV ein.
Nach der verdienten sechswöchigen Sommerpause absolvierte man am 19.08.2026 eine erste Trainingseinheit und schon ging es am 21.08.2026 auf reisen, diesmal in die Skatstadt Altenburg. Die Ronneburger nahmen am Sparkassen Cup der E-Jugend teil. Mit von der Partie waren der LSV Ziegelheim, HSV Ronneburg, HC Fraureuth und Gastgeber SV Aufbau Altenburg.

Von Beginn an geriet die neuformierte gemischte E-Jugend des HSV Ronneburg ins Hintertreffen, was nach nur einem Training sicherlich voraus schaubar war. Trotzdem kann man den Kid`s das Bemühen nicht absprechen, in diesem Turnier bestehen zu wollen. In Sachen Effektivität und Zusammenspiel hatten allerdings die anderen Mannschaften, die übrigens schon länger im Trainingsprozess standen, an diesem Tag den Ronneburgern einiges voraus.

Auch wenn man bei diesem Sparkassen-Cup in Altenburg Lehrgeld zahlen musste,  freuen sich die jüngsten Handballer des HSV Ronneburg auf das erste Meisterschaftsturnier am 27.09.2026 10:00 Uhr im „Hexenkessel“ Ronneburg mit den Mannschaften Fortuna Großschwabhausen und HSG Ilmkreis I. Bis dahin verbleibt noch einiges an Zeit, um mit fleißigem Training noch anstehende Mängel zu beseitigen.

h.v.l.: Trainer Heiko Plaul, Winni Biesel, Lena Frayer, Hermine-Elisabeth Urban,
v.v.l.: Luca König, Mia Ender, Emma Plaul, Lynn Naubert, Herman Baikov, Faikhan Cetin, Robert Schilling
Nicht auf dem Foto: Trainer Dieter Wolf

Ergebnisse und Abschluss-Tabelle

          SV Aufbau Altenburg        –          LSV Ziegelheim                               10:  4

            HSV Ronneburg                  –          HC Fraureuth                                    1:22

            LSV Ziegelheim                   –          HSV Ronneburg                              13:  4

            HC Fraureuth                      –          SV Aufbau Altenburg                      9:  5

            LSV Ziegelheim                   –          HC Fraureuth                                    0:12

            SV AufbAu Altenburg        –          HSV Ronneburg                                9:  3

          1. HC Fraureuth                             6:0 Pkt.         43:  6 Tore    (+37)

            2. SV Aufbau Altenburg                4:2 Pkt.         24:18 Tore   (+  6)

            3. LSV Ziegelheim                           2:4 Pkt.         17:26 Tore   (-  9)

            4. HSV Ronneburg                         0:6 Pkt.           8:44 Tore    (-36)

Neuzugang beim HSV Ronneburg

Herzlich willkommen beim HSV Ronneburg!

Mit Lucas Walzel dürfen wir unseren ersten Neuzugang für die 1. Männermannschaft vorstellen.
Der 28-jährige Linksaußen ist 1,85 m groß und wechselt vom SV Aufbau Altenburg zu uns. Dort spielte er beeindruckende 18 Jahre lang und konnte sich sportlich wie persönlich weiterentwickeln.
Wir freuen uns sehr, dass er sich für den HSV Ronneburg entschieden hat und wünschen ihm einen erfolgreichen Start, viele Tore und eine verletzungsfreie Saison im HSV-Trikot.

Willkommen im Team!

Ausblick auf die Saison 2026/2027

Nach der Saison ist vor der Saison.

Die Planungen für die Saison 2026/2027 sind noch nicht komplett abgeschlossen und unsere beiden Männermannschaften des HSV Ronneburg wissen nun, mit wem sie sich in den kommenden Monaten messen dürfen.

Unsere 1. Männermannschaft geht auch in der neuen Spielzeit wieder in Thüringens höchster Spielklasse, der Oberliga Thüringen, auf Punktejagd. Dabei trifft das Team auf viele bekannte Gesichter und Hallen, die man mittlerweile fast schon als zweites Wohnzimmer bezeichnen könnte: HSG Suhl, HBV Jena 90, Wölfe Erfurt, LSV Ziegelheim, HSV Weimar, SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim, VfB TM Mühlhausen 09, SV Hermsdorf und die HSG Werratal 05.

Für frischen Wind sorgen zwei neue Teams im Teilnehmerfeld: Mit dem Sonneberger HV stößt der Aufsteiger aus der Landesliga zur Liga hinzu, während mit dem ThSV Eisenach II die Bundesliga-Reserve aus der Mitteldeutschen Oberliga den Weg zurück nach Thüringen findet. Damit ist schon jetzt klar: Auch in dieser Saison wird es wieder einige spannende Duelle und volle Hallen geben.

Unsere 2. Männermannschaft bleibt der Regionsoberliga Staffel 1 treu und bekommt es mit folgenden Gegnern zu tun: SV BW Auma, SV Aufbau Altenburg II, HSG Saalfeld/Könitz II, HSG Oppurg/Krölpa, HBV Jena 90 II, TSV Eisenberg und SV Hermsdorf II.

Auch hier gibt es Bewegung im Teilnehmerfeld: Der LSV Ziegelheim II hat als Aufsteiger aus der Regionsliga Staffel 1 den Sprung in die Liga geschafft. Zudem wechseln die Wölfe Erfurt II aus der Staffel 2 zu uns und der Spielplan verspricht einige neue Herausforderungen.


Weiterhin bleibt die endgültige Entscheidung zum neuen Handball-Portal von iSquad noch offen. Dennoch werden alle Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Zeitnehmer & Sekretäre, sowie Offizielle sich im neuen System registrieren müsse. Hierzu werden wir explizit nochmal informieren

Qualifikationsturniere in Ronneburg

31.05.2026

B-Jugend des HSV Ronneburg überzeugt mit makelloser Turnierbilanz

Der HSV Ronneburg präsentierte sich beim Turnier in hervorragender Form und gewann alle sechs Partien. Bereits zum Auftakt setzte sich die Mannschaft mit 10:5 gegen den Post SV Gera durch und legte damit den Grundstein für einen erfolgreichen Turniertag. Auch im zweiten Duell mit den Geraern ließ der HSV beim deutlichen 12:5-Erfolg keine Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen.

Gegen den SV Hermsdorf zeigte Ronneburg ebenfalls zwei starke Auftritte. Nach einem souveränen 9:4-Erfolg gewann das Team auch das Rückspiel mit 10:5 und kontrollierte beide Begegnungen über weite Strecken.

Die entscheidenden Spiele um den Turniersieg fanden gegen die JSG Altenburger Land statt. In einem umkämpften ersten Aufeinandertreffen behielt der HSV mit 10:8 die Oberhand. Noch spannender verlief das Rückspiel, in dem Ronneburg einen knappen 6:5-Erfolg feiern konnte. Mit diesen beiden Siegen sicherte sich der HSV auch gegen den stärksten Konkurrenten die maximale Ausbeute.

Am Ende stand für den HSV Ronneburg eine beeindruckende Bilanz von sechs Siegen aus sechs Spielen bei 57:32 Toren. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer starken Defensive blieb das Team im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen und sicherte sich verdient den Turniersieg.


30.05.2026

C-Jugend des HSV Ronneburg zeigt starke Leistungen gegen die Turnierfavoriten

Die C-Jugend des HSV Ronneburg zeigte beim Turnier eine engagierte Leistung und bewies insbesondere gegen die beiden späteren Topteams des Turniers ihre Konkurrenzfähigkeit. Zum Auftakt unterlag der HSV den Saale Füchsen nur knapp mit 8:10, hielt die Partie jedoch bis in die Schlussphase offen.

Im zweiten Spiel gelang gegen den HSV Weimar ein verdienter 8:5-Erfolg, ehe sich Ronneburg dem HBV Jena 90 denkbar knapp mit 8:9 geschlagen geben musste. Auch im Rückspiel gegen die Saale Füchse bot die Mannschaft einen großen Kampf, musste sich jedoch erneut knapp mit 8:9 geschlagen geben.

Gegen den HSV Weimar bestätigte das Team anschließend seine gute Form und gewann auch das zweite Duell souverän mit 11:7. Zum Abschluss traf Ronneburg nochmals auf den HBV Jena 90. Gegen den körperlich und spielerisch starken Gegner konnte die Mannschaft nicht mehr an die Leistung des ersten Aufeinandertreffens anknüpfen und unterlag mit 5:12.

Trotz der Niederlagen gegen die beiden stärksten Mannschaften des Turniers hinterließ der HSV Ronneburg einen positiven Eindruck. Mit zwei Siegen gegen den HSV Weimar sowie zwei äußerst knappen Niederlagen gegen die Saale Füchse zeigte das Team, dass es mit den besten Mannschaften des Teilnehmerfeldes mithalten kann. Am Ende belegte der HSV Ronneburg mit einer Bilanz von zwei Siegen und vier Niederlagen den dritten Platz und sammelte wertvolle Erfahrungen für die kommende Saison.

TSG Concordia Reudnitz gewinnt F-Jugend-Turnier im Ronneburger Hexenkessel

Ronneburger Kids belegen guten 2. und 5. Platz

Ronneburgs jüngste Handballer waren von Januar bis April dieses Jahres bei vielen Turnieren unterwegs. Die „Strapazen“ der Turniere – immerhin waren sie für einige HSV-Kids Neuland – wurden gut verkraftet und man konnte mit dem Auftreten der Ronneburger zufrieden sein. Trotzdem spürte man, dass etwas fehlte: ein eigenes Turnier im „Hexenkessel“ des HSV Ronneburg.

Dementsprechend groß war die Vorfreude der Handball-Kids auf das Turnier in eigener Halle.

Unter Leitung von Dieter Wolf und Heiko Plaul hatte man für Samstag, den 9. Mai 2026, zu einem HSV-Nachwuchsturnier der F-Jugend (Jahrgang 2017 und jünger) eingeladen. Im Vorfeld hatten die TSG Concordia Reudnitz, der HV Mylau/Reichenbach, der SV Blau-Weiß Auma und die SG Nickelhütte Aue ihre Teilnahme zugesagt. Nach Abschluss der Planung und dem Versand aller Spielunterlagen an die Vereine musste der HV Mylau/Reichenbach jedoch einen Tag vor Turnierbeginn seine Teilnahme absagen.

Schnell waren sich die Organisatoren darüber einig, dass der HSV Ronneburg seine gemischte Mannschaft trennt und mit einer Jungen- sowie einer Mädchenmannschaft das Turnier bestreiten wird.

Am Samstag, den 9. Mai, tummelten sich somit ab 10:00 Uhr fünf Mannschaften auf dem Hallenbelag der Sporthalle an der Zeitzer Straße. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“, jeweils 15 Minuten.

Im ersten Turnierspiel hatten es die Ronneburger Jungen mit der TSG Concordia Reudnitz zu tun. Trotz einer schnellen 1:0-Führung spielten die HSV-Kids zu hektisch und leisteten sich viele Abspielfehler sowie Fehlwürfe. Die Reudnitzer dagegen standen gut in der Deckung und hatten einen sicheren Keeper zwischen den Pfosten. Nach vorn wurde schnell gespielt und jeder Ronneburger Fehler bestraft. In der 9. Minute führte Reudnitz bereits mit 7:1. Das Zusammenspiel der HSV-Mannschaft lief in diesem Spiel noch nicht richtig. Zwar gelangen den Hausherren noch zwei Tore, doch am Ende gewann Reudnitz verdient mit 10:3.

Im nachfolgenden Spiel trafen die Mädchen des HSV auf die SG Nickelhütte Aue. Von Beginn an spürte man, dass die Mannschaft in dieser Besetzung erstmals zusammenspielte und Fehler vorprogrammiert waren. Nach dem 1:1 in der 3. Minute klingelte es am laufenden Band im HSV-Gehäuse. Aue spielte bei Ballbesitz konsequent und schnell nach vorn. Nach zehn Minuten führte Aue bereits mit 9:1. Die Mädchen des HSV bemühten sich, konnten aber wenig am Spielverlauf ändern. Trotzdem wurde auch der zweite Treffer bejubelt. Mit dem Schlusspfiff stand ein 13:2 für die SG Nickelhütte Aue zu Buche.

Gegen den SV Blau-Weiß Auma wollten die HSV-Jungen ihren „verkorksten“ Turnierstart ausmerzen. Man erwischte diesmal einen besseren Start und fand schnell zu seinem Spiel. Vor allem stand die Deckung besser, es wurde schnell nach vorn gespielt und die Chancen wurden konsequenter genutzt. Nach sieben Minuten führten die HSV-Kids bereits mit 5:1. Zwar leistete man sich noch einige Fehlpässe und sündigte im Abschluss, doch der SV Blau-Weiß konnte daraus kein Kapital schlagen. Ronneburg gewann mit 7:2.

Gegen die TSG Concordia Reudnitz standen die Mädchen des HSV von vornherein auf verlorenem Posten. Zwar bemühten sie sich, doch im Zusammenspiel unter Bedrängnis hatten sie oftmals das Nachsehen. Auch im Abschluss machte man zu viele Fehler. Trotzdem bejubelten die HSV-Mädels den verdienten ersten Treffer in der 13. Minute. Reudnitz gewann letztlich verdient mit 8:2.

Die SG Nickelhütte Aue ging gegen Auma schnell mit 1:0 in Führung, konnte aber erst in der 9. Minute das 2:0 nachlegen. Geschuldet war dies dem gut aufgelegten Aumaer Keeper, der seine Mannschaft immer wieder im Spiel hielt. Der Anschlusstreffer fiel in der letzten Minute, der Ausgleich zum 2:2-Endstand sogar buchstäblich in letzter Sekunde.

Eigentlich spielen Mädchen und Jungen beim HSV Ronneburg gemeinsam in einer gemischten Mannschaft. In diesem Turnier mussten sie nun gegeneinander antreten und es blieb abzuwarten, wer die besseren Karten haben würde. Die Jungen fanden besser ins Spiel, führten schnell mit 2:0 und bauten diesen Vorsprung auf 5:0 (9. Minute) aus. Danach allerdings schlich sich „Bruder Schlendrian“ ein. Das Bemühen der Mädchen wurde in der 11. und 12. Minute mit zwei Toren belohnt (5:2), doch am Ende gewannen die Jungen mit 6:2.

Im Spiel gegen den SV Blau-Weiß Auma startete Reudnitz furios und führte schnell mit 3:0. Erst in der 6. Minute gelang Auma das erste und zugleich einzige Tor. Die Aumaer Jungs kämpften um jeden Ball und waren um eine Resultatsverbesserung bemüht, doch ihr Spiel lief nicht richtig. Reudnitz zog auf 6:1 davon. In der 13. Minute konnte sich zumindest Aumas Keeper mit einem gehaltenen Penalty auszeichnen. Mit einem 7:1-Sieg verließ Reudnitz als Sieger die Platte.

In ihrem letzten Turnierspiel trafen die Jungen des HSV auf die SG Nickelhütte Aue. Die Kids gingen schnell mit 1:0 in Führung, kassierten danach jedoch durch Unachtsamkeiten drei Tore in Folge. Nach dem Anschlusstreffer zum 3:2 musste man einen Penalty hinnehmen und kassierte einen weiteren Treffer. Aue führte mit 5:2 und profitierte von HSV-Fehlern in der Deckungsarbeit, wo die Abstimmung nicht richtig funktionierte. Fünf Minuten vor Schluss führte Aue mit 8:4. War’s das? Nein, denn Ronneburg kämpfte nun bis zum Umfallen, kam auf ein Tor heran (8:7) und nutzte die verbleibenden Sekunden auf der Uhr noch zum viel umjubelten 8:8-Unentschieden. Damit standen in der Endabrechnung insgesamt 5:3 Punkte auf der Habenseite.

Die Mädchen trafen in ihrem letzten Spiel auf den SV Blau-Weiß Auma. Trotz des ersten Treffers spürte man, dass bei den HSV-Mädels die Luft raus war und in Deckung sowie Angriff kaum noch etwas zusammenlief. Auma kam zu leichten Toren und zog bis zum Schlusspfiff auf 6:1 davon.

Im Spiel der Reudnitzer gegen Aue zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Von Beginn an bestimmte die TSG Reudnitz das Spielgeschehen und zeigte, wer Herr im Hause war. Aue dagegen hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Die im Turnier körperlich und spielerisch überlegenen Reudnitzer gewannen verdient mit 7:0. Dies bedeutete zugleich den Turniersieg vor den Jungen des HSV Ronneburg, der SG Nickelhütte Aue, dem SV Blau-Weiß Auma und den Mädchen des HSV Ronneburg.

HSV Ronneburg – HSV Weimar 28:25

Hexenkessel bebt: HSV Ronneburg entscheidet Endspiel gegen Weimar für sich und feiert Klassenerhalt

Im letzten Saisonspiel der Thüringer Oberliga kam es in Ronneburg zu einem echten Endspiel um den Klassenerhalt. Vor einer randvollen Kulisse im Ronneburger „Hexenkessel“ empfing der HSV Ronneburg den HSV Weimar. Die Ausgangslage war dramatisch: Weimar reiste mit 12:32 Punkten als Tabellenzehnter an, Ronneburg lag mit 11:33 Punkten direkt dahinter auf Platz elf. Klar war vor dem Anpfiff: Der Verlierer würde die Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz beenden und müsste damit in die Relegation.

Die Bedeutung dieser Partie war von der ersten Minute an in der gesamten Halle spürbar. Beide Fanlager sorgten für eine unglaubliche Atmosphäre und verwandelten den „Hexenkessel“ in eine brodelnde Handballarena. Besonders erfreulich: Trotz aller Spannung und Emotionen präsentierten sich auch die zahlreichen Gästefans aus Weimar absolut fair. Beide Fanlager gaben einfach alles, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Über die Konfettikanonen schauen wir am letzten Spieltag mit einem Lächeln hinweg ;). Die Stimmung auf den Rängen war überragend und eine wahnsinnige Werbung für den Handballsport in Thüringen.

Angetrieben von den eigenen Fans erwischte der HSV Ronneburg den besseren Start. Vor allem Mirko Alexy übernahm früh Verantwortung und brachte die Hausherren schnell in Führung. Über 3:1 und 7:3 setzte sich Ronneburg zunächst deutlich ab. Doch Weimar zeigte, warum es sich bis zuletzt über dem Strich gehalten hatte, und spielte seinen gewohnt schnellen und dynamischen Handballstil. Mit viel Tempo und schnellem Umschaltspiel kämpften sich die Gäste Mitte der ersten Halbzeit wieder auf 7:6 heran.

In dieser kritischen Phase bewahrte der HSV Ronneburg jedoch die Ruhe. Die Mannschaft agierte konzentrierter und konsequenter, machte insgesamt weniger Fehler und arbeitete stark in der Defensive. Gleichzeitig wurden die eigenen Chancen effektiv genutzt. Bis zur Pause konnte der Vorsprung wieder ausgebaut werden und mit einer verdienten 16:12-Führung ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv und emotional. Ronneburg erhöhte zwischenzeitlich auf 19:13 und schien das Spiel unter Kontrolle zu haben. Doch Weimar gab sich keineswegs geschlagen. Angeführt vom starken Elmar Begand kämpften sich die Gäste noch einmal zurück und verkürzten beim 22:21 plötzlich auf nur noch ein Tor.

Der „Hexenkessel“ stand nun endgültig Kopf. Doch genau in dieser entscheidenden Phase zeigte der HSV Ronneburg Charakter. Die Mannschaft hielt dem enormen Druck stand und fand immer wieder die passenden Antworten. Vor allem Mirko Alexy, der insgesamt zwölf Treffer erzielte, übernahm Verantwortung. Auch Kyrylo Smielkov, Oleksandr Blyzniuk und Justin Glöditzsch setzten wichtige Akzente in der Offensive.

In den Schlussminuten brachte Ronneburg die Führung schließlich mit großem Kampf über die Zeit und sicherte sich mit dem 28:25-Erfolg den enorm wichtigen Sieg im entscheidenden Saisonfinale. Eine starke Mannschaftsleistung wurde am Ende mit einem verdienten Heimsieg belohnt.

Nach dem Abpfiff kannte der Jubel im Ronneburger „Hexenkessel“ keine Grenzen mehr. In einem Spiel, das an Spannung, Atmosphäre und Leidenschaft kaum zu überbieten war, zeigte sich einmal mehr, was den Thüringer Handball ausmacht. Dieses Saisonfinale war Werbung pur für unseren Sport.

Gleichzeitig gratuliert der HSV Ronneburg dem HSV Apolda herzlich zur Thüringenmeisterschaft und zum verdienten Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga.

Sascha bleibt beim HSV

Gute Nachrichten für die kommende Saison!

Sascha bleibt an Bord und wird uns auch nächste Saison wieder mit seiner unglaublichen Athletik und seinem Tempo unterstützen.
Mit seinem Einsatz, seiner Dynamik und seinem Teamgeist ist er ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft auf und neben dem Spielfeld.

Wir freuen uns, weiterhin gemeinsam mit dir anzugreifen, Sascha!
💙🤍

#nurderHSV #handball #ronneburg #hexenkessel

HBV Jena 90 – HSV Ronneburg 39:34

Schwache erste Halbzeit kostet den HSV Ronneburg die Punkte in Jena

Der HSV Ronneburg musste sich am Samstag beim HBV Jena 90 mit 34:39 (16:23) geschlagen geben. Vor allem die erste Halbzeit machte es den Gästen dabei nahezu unmöglich, etwas Zählbares mitzunehmen.

Von Beginn an offenbarte die Ronneburger Defensive große Probleme. Immer wieder entstanden zu große Lücken in der Deckung, die die Gastgeber konsequent ausnutzten. Bereits in der Anfangsphase zog Jena Tor um Tor davon, während Ronneburg kaum Zugriff in der Abwehr bekam. Die desolate erste Halbzeit spiegelte sich schließlich auch im deutlichen Pausenstand von 23:16 wider.

Neben der schwachen Abwehrleistung machte den Gästen auch die geringe Chancenverwertung zu schaffen. Trotz durchaus vorhandener Möglichkeiten gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Fehlwürfe und ausgelassene Chancen verhinderten, dass Ronneburg näher herankam.

Doch trotz der schwierigen Ausgangslage gab sich die Mannschaft nicht auf. Nach dem Seitenwechsel zeigte der HSV eine kämpferische Reaktion und konnte das Spiel deutlich ausgeglichener gestalten. Besonders in der Offensive gelangen nun mehr Aktionen, und der Rückstand wurde zwischenzeitlich etwas verkürzt. Am Ende reichte es zwar nicht mehr, um das Spiel zu drehen, doch die Moral der Mannschaft stimmte.

Ein großer Rückhalt war dabei erneut die starke Unterstützung der Ronneburger Fans. Trotz Auswärtsspiel verwandelten sie die Halle phasenweise in ein gefühltes Heimspiel und trieben ihr Team unermüdlich nach vorne.

So bleibt unter dem Strich eine Niederlage, die vor allem auf die schwache erste Halbzeit und die Defensivprobleme zurückzuführen ist – aber auch die Erkenntnis, dass die Mannschaft sich nie aufgegeben hat und bis zum Schluss alles investierte.

➡️Spielbericht des THV

HSV Apolda – HSV Ronneburg 38:22

Beim Tabellenführer unterlegen

Am Samstagabend musste sich der HSV Ronneburg beim HSV Apolda 1990 deutlich mit 38:22 (18:10) geschlagen geben. In der Sporthalle „Am Sportpark“ krönten sich die Gastgeber mit diesem Erfolg zum Thüringenmeister und machten zugleich den Aufstieg in die Mitteldeutsche Liga perfekt.

Dabei begann die Partie aus Sicht der Ronneburger durchaus vielversprechend. Die Mannschaft erwischte den besseren Start und ging durch André Stölzner mit 1:0 in Führung. Auch in der Anfangsphase hielt man gut dagegen und blieb bis zum 7:7 (15. Minute) auf Augenhöhe. Im Angriff fand Ronneburg immer wieder Lösungen, vor allem Stölzner und Glöditzsch sorgten für wichtige Treffer.

Doch nach dieser ausgeglichenen Anfangsviertelstunde kippte die Partie zunehmend zugunsten der Gastgeber – insbesondere durch das starke Konterspiel der Apoldaer. Ballverluste und Fehlwürfe wurden konsequent mit schnellen Gegenstößen bestraft, wodurch sich Apolda entscheidend absetzen konnte. Die Gastgeber erhöhten das Tempo deutlich und nutzten ihre Chancen eiskalt. Vor allem Dejan Goshevski und Marko Dosen bekamen die Ronneburger nicht in den Griff. Bis zur Pause wuchs der Rückstand auf 18:10 an.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es dem HSV Ronneburg nicht mehr, entscheidend zu verkürzen. Zwar zeigte das Team weiterhin Einsatz und kam durch Stölzner sowie Alexy zu Treffern, doch Apolda blieb spielbestimmend und profitierte weiterhin von seinem konsequenten Umschaltspiel. Spätestens mit dem 30:17 war die Begegnung vorzeitig entschieden. In der Schlussphase machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar, sodass der Rückstand weiter anwuchs.

Am Ende steht eine deutliche Niederlage. Positiv hervorzuheben sind die Anfangsphase sowie die Offensivleistung von André Stölzner (9 Tore) und Mirko Alexy (5 Tore). Gleichzeitig zeigte die Partie aber auch klar die Unterschiede zur Spitzenmannschaft der Liga auf.

Der HSV Ronneburg gratuliert dem HSV Apolda 1990 zur verdienten Thüringenmeisterschaft und zum Aufstieg in die Mitteldeutsche Liga. Nun gilt es, in den letzten beiden Saisonspiel (03.05.2026 beim HBV Jena und 09.05.2026 zu Hause im Hexenkessel gegen den HSV Weimar) noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, um am Saisonende die Klasse zu halten.

▶️ Spielbericht des THV