SV Hermsdorf – HSV Ronneburg 27:25

Fünf Tore erzielte Hermsdorfs Felix Reis (rechts) beim knappen 27:25-Erfolg gegen Ronneburg.© Jens Lohse

Vom Reservist zum Derby-Held: Wer das Duell zwischen Hermsdorf und Ronneburg entscheidet

Normalerweise ist er nur Ersatzspieler: Bei der Partie des HSV Ronneburg gegen den SV Hermsdorf rückt Handball-Torhüter David Starkloff plötzlich in den Mittelpunkt.

Gäbe es in der Thüringer Handball-Oberliga die Auszeichnung für den „Player of the Match“, er hätte sie sich am Sonnabend in der bis auf den letzten Platz gefüllten Seelenbinder-Halle verdient gehabt. Torhüter David Starkloff nahm nach Abpfiff der aus Hausherren-Sicht mit 27:25 gewonnenen Partie des SV Hermsdorf gegen den HSV Ronneburg ganz viele Glückwünsche für seine Leistung entgegen.

Sternstunde beginnt Mitte der zweiten Halbzeit

Mit seinen Paraden brachte er die Gäste-Werfer in der Schlussphase schier zur Verzweiflung. Dabei hatte der Schlussmann zuvor schon 60 Minuten im Kasten der Hermsdorfer Reserve zwischen den Pfosten gestanden. Weil im Oberliga-Kader der Holzländer aber wieder einmal die Torleute knapp waren, setzte sich Starkloff bei der Högl-Sieben anschließend noch auf die Bank.

Als die Ronneburger Mitte der zweiten Hälfte mit zwei Toren in Führung lagen, schlug die Stunde des Ersatzkeepers. „Ich hatte gar nicht mit einem Einsatz gerechnet. Aber als ich eingewechselt wurde, war ich sofort drin im Spiel und konnte Bälle parieren“, zeigte sich der 28-jährige Schlussmann selbst erstaunt über seine Leistung.

Reflexe, Mut – und ein kühler Kopf

Schon seit 18 Jahren spielt er in Hermsdorf Handball, durchlief alle Nachwuchsmannschaften und hält dem Verein die Treue. „Mich kennt fast jeder auf der Tribüne“, meinte er. Nacheinander kaufte das Hermsdorfer Eigengewächs den Ronneburgern freie Bälle ab. Mit jedem gehaltenen Wurf wuchs das Selbstvertrauen, wurde die Brust breiter. „Solch ein Spiel abzuliefern, ist schon der Wahnsinn – und dann noch im Derby gegen Ronneburg“, freute sich der Keeper, der nach sechs sieglosen Partien in Folge maßgeblich zum ersten Hermsdorfer Sieg seit Ende November letzten Jahres beigetragen hatte.

Des einen Freud war des anderen Leid. Ronneburgs Trainer Silvio Stölzner musste mit seinem Team die fünfte Niederlage in Folge hinnehmen. Wie schon im Hinspiel beim 25:26 ging es auch in Hermsdorf äußerst eng zu. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben, mit Feuer und Leidenschaft agiert. Dass hier kein Schönheitspreis vergeben wird, war klar. 50 Minuten lang hatten wir mit Lukas Vlasak Vorteile auf der Torhüterposition. Dann hält der Hermsdorfer Keeper die letzten vier entscheidenden Bälle. So ist Handball. Trotzdem war es ein geiles Derby“, resümiert der Trainer, für dessen Mannschaft es am kommenden Samstag nun daheim gegen Schlusslicht Aufbau Altenburg geht.

Text & Bild: Jens Lohse

Spielbericht des THV

HSV Ronneburg – HBV Jena 90 29:33

Ronneburgs Karel Kraus (rechts) findet gegen die Jenaer Dmytro Konshyn und Richard Vagner (von links) eine Lücke am Kreis. © Bild: Jens Lohse


Großer Kampf wird nicht belohnt

Negativlauf hält an: HSV Ronneburg unterliegt HBV Jena 90 im Hexenkessel

Für den HSV Ronneburg setzt sich die schwierige Phase in der Thüringer Oberliga fort. Auch im Heimspiel im Ronneburger Hexenkessel blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus. Gegen den Tabellenvierten HBV Jena 90 mussten sich die Gastgeber mit 29:33 geschlagen geben und warten damit seit Mitte November weiter auf einen Heimsieg.

Die Partie verlief über weite Strecken ausgeglichen. Zwar erspielten sich die Gäste zwischenzeitlich einen Vier-Tore-Vorsprung, doch Ronneburg kämpfte sich zurück. Zur Pause lag Jena dennoch knapp mit 14:13 in Front. Nach dem Seitenwechsel blieb es spannend: Beim 19:19 gelang den Hausherren letztmals der Ausgleich. „Wir mussten uns jedes Tor hart erarbeiten. Am Ende wurde es zunehmend schwerer“, resümierte HSV-Trainer Silvio Stölzner, der zudem mit einigen Schiedsrichterentscheidungen haderte.

Für Aufsehen sorgte eine Szene um Spielmacher André Stölzner. Nach einer vermeintlich dritten Zeitstrafe wollte er das Spielfeld bereits verlassen, doch die Schiedsrichter hatten nur zwei Zeitstrafen registriert. Auch nach einer Rücksprache mit dem Kampfgericht standen unterschiedliche Aussagen im Raum. (Anm.: nach der Videoauswertung war es Stölzner´s dritte Zeitstrafe)

In der Schlussphase schwächten sich die Ronneburger jedoch selbst. Nach Zeitstrafen gegen Karel Kraus, Mirko Alexy und Justin Glöditzsch standen sie zeitweise nur noch zu dritt sechs Jenaern gegenüber – eine Hypothek, die nicht mehr wettzumachen war.

Während Ronneburg als Zehnter von zwölf Teams weiterhin im Tabellenkeller feststeckt und am kommenden Samstag im Derby beim SV Hermsdorf antritt, untermauerte Jena seinen Platz in der Spitzengruppe. „Wir wussten, wie laut es hier werden kann, wenn es eng wird. Aber wir haben den Kampf von Anfang an angenommen“, erklärte der fünfmal erfolgreiche Georg Missale. Bester Werfer auf Ronneburger Seite war Mirko Alexy mit acht Treffern.

Spielbericht des THV

LSV Ziegelheim – HSV Ronneburg 32:33

Ronneburgs Spielmacher André Stölzner (l.) zerrt an den Ketten. Die Ziegelheimer um Jonas Krause (44) können ihn nicht bremsen.© Jens Lohse

Ronneburg rettetet sich gegen Ziegelheim ins Ziel

Zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Thüringenliga hat der HSV Ronneburg geholt.

Im Derby beim LSV Ziegelheim behaupteten sich die von zahlreichen Anhängern unterstützten Ronneburger in der gut gefüllten Wieratalhalle mit 33:32 (14:10), wobei das Ergebnis darüber hinwegtäuscht, dass die Gäste knapp zwei Minuten vor Spielende noch mit fünf Toren vorn lagen. „Ähnlich unserem Auftritt in Weimar vor einer Woche, als wir uns auch nach der Pause eine Fünf-Tore-Führung erarbeitet hatten, dann aber noch unterlagen, haben wir auch heute Spiel und Gegner über weite Strecken kontrolliert. Allerdings ist zu beobachten, dass bei meiner Mannschaft, wenn einmal zwei, drei Aktionen in Folge nicht gelingen, sofort die Köpfe nach unten gehen und wir in einen Negativlauf geraten. Hinten raus haben wir die Partie heute aber noch nach Hause gebracht. Gerade gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf war das enorm wichtig“, äußerte sich HSV-Trainer Silvio Stölzner nach Abpfiff. Ziegelheims Routinier David Heinig, der auch schon für den Drittligisten LVB Leipzig spielte, fand viele Gründe, weshalb die Niederlage der Hausherren gerechtfertigt war. „Wir haben schlecht verteidigt, uns viele technische Fehler geleistet und hatten eine schwache Chancenverwertung. Selbst hatte ich auch nicht meinen besten Tag. In unserer Mannschaft hat heute niemand wirklich überzeugt“, resümierte er.

Bis zum 4:4 (9.) verlief die Partie ausgeglichen, ehe die Ronneburger die Initiative ergriffen. Insbesondere in der Abwehr standen die Gäste sehr sicher, profitierten aber auch von den zahlreichen Ballverlusten der Ziegelheimer, die kurz vor der Pause beim 8:14 (28.) einem Sechs-Tore-Rückstand hinterherliefen. Mit neuem Mut kamen die Hausherren aus der Kabine. Beim Stand von 13:15 (36.) war der Anschluss greifbar nahe, doch landete der Siebenmeter von Max Harles nur am Innenpfosten. Ronneburg fing sich, schaffte es, wieder auf sechs Tore zu enteilen – 16:22 (45.). Entschieden war aber noch nichts, auch weil die Schiedsrichter Mario Schmid/Jochen Willner ihre Zeitstrafen sehr ungleich verteilten. In der zweiten Hälfte kassierten die Gäste sieben Zwei-Minuten-Strafen, Ziegelheim keine einzige. Sechs Minuten vor Schluss ging der LSV zur offenen Manndeckung über, was trotz eines zwischenzeitlichen 24:30-Rückstands (56.) Wirkung zeigte. Collin Köblitz, Ronny Wunderlich und David Heinig gingen bei den Gastgebern voran, die 17 Sekunden vor Schluss auf 31:32 verkürzen konnten. In Unterzahl machte Ronneburg durch den Ukrainer Oleksandr Blyzniuk alles klar. Der nochmalige Ziegelheimer Anschluss tat nichts mehr zur Sache. Bei den Gästen waren Karel Kraus und Mirko Alexy mit sieben Toren am treffsichersten.

Text & Bild: Jens Lohse

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HSV Weimar – HSV Ronneburg 35:31

Niederlage trotz gutem Start

Die 1. Männermannschaft des HSV Ronneburg musste sich im Auswärtsspiel beim HSV Weimar trotz engagierter Leistung mit 31:35 geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich eine torreiche und intensive Partie, in der beide Mannschaften immer wieder zu schnellen Abschlüssen kamen. Ronneburg hielt lange gut mit und ließ sich auch in schwierigeren Phasen nicht abschütteln.

Im weiteren Spielverlauf nutzte der HSV Weimar jedoch seine Chancen konsequenter und konnte sich insbesondere in der zweiten Halbzeit einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten, den Ronneburg trotz Kampfgeist nicht mehr vollständig aufholen konnte.

Bester Torschütze des HSV Ronneburg war Mirko Alexy mit acht Treffern. Ebenfalls treffsicher präsentierten sich Justin Glöditzsch mit fünf Toren sowie Christopher Eisenstein und Karel Kraus, die jeweils vier Tore zum Ergebnis beisteuerten.

Trotz der Niederlage zeigte der HSV Ronneburg eine geschlossene Mannschaftsleistung und nahm wichtige Erkenntnisse für die kommenden Spiele mit.

Spielbericht des THV

HSV Ronneburg – Wölfe Erfurt 32:29

Der HSV meldet sich zurück

Hexenkessel bebt: HSV Ronneburg triumphiert gegen Erfurter Wölfe

Mit disziplinierter Abwehr und Willenskraft holt der HSV Ronneburg zwei wichtige Punkte in der Handball-Thüringenliga.

Ronneburgs Oleksandr Blyzniuk (l.) lässt dem Erfurter Max-Florian Köthe keine Abwehrchance. Zwei Treffer steuert der Ukrainer zum 32:29-Erfolg bei.© Jens Lohse

Nach dem 32:30-Auswärtssieg bei Aufbau Altenburg in der Vorwoche wollten die Thüringenliga-Handballer des HSV Ronneburg gegen die Erfurter Wölfe unter Beweis stellen, auch im heimischen Hexenkessel in der Zeitzer Straße erfolgreich sein zu können. Dies gelang mit 32:29 eindrucksvoll.

Harte, aber faire Abwehrarbeit war der Grundstein

„Heute haben wir uns endlich einmal auch in einem Heimspiel belohnt. Nach einer guten Trainingswoche haben wir mit einer disziplinierten, harten, aber fairen Abwehr den Grundstein für den Sieg gelegt. In der Schlussphase konnten wir noch etwas draufpacken, auch wenn der Kader recht dünn war. Wir sind im Angriff wesentlich variabler geworden. Mit der entsprechenden Willenskraft haben wir zwei ganz wichtige Punkte eingefahren“, freute sich Ronneburgs Trainer Silvio Stölzner. 

Die Hausherren mussten auf den erkrankten Lion Sittig sowie die langzeitverletzten Rico Stein, Fabian Ruderisch, Daniel Cieplinski und Kevin Model verzichten. Die erste Hälfte verlief total ausgeglichen. Zwölf Mal stand ein Gleichstand an der Anzeigetafel. Folgerichtig ging es mit einem 15:15-Unentschieden in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn enteilten die Erfurter mit den jeweils achtfachen Torschützen Aurel-Philipp Bartsch und Tim Strzala in ihren Reihen auf 18:21 (40.). Doch hatten die Ronneburger umgehend die passende Antwort parat.

Während Lukas Vlasak im HSV-Tor mit seinen Paraden den Grundstein legte, funktionierte vorn sogar das Konterspiel. Karel Kraus und Oleksandr Blyzniuk, der für die nächste Saison bereits in Plauen unterschrieben hat, ließen die Gastgeber ihrerseits auf 25:23 davonziehen. Durch die sehr offensive Deckung der Landeshauptstädter boten sich für den ukrainischen Kreisläufer Kyrylo Smielkov große Räume, die dieser wie der Tscheche Karel Kraus zu ebenfalls acht Treffer nutzte. Mirko Alexy steuerte sieben Treffer bei.

Ronneburger bauen Vorsprung stetig aus

Kontiuierlich bauten die Ronneburger den Vorsprung aus. Vladyslav Napadailo und Mirko Alexy bestraften nicht ausgespielte Empty Goal-Situationen der Erfurter mit weiteren Treffern aus der eigenen Hälfte. Auch das notwendige Spielglück erarbeiteten sich die Ronneburger. Mirko Alexy fing ein Erfurter Zuspiel im Rückwärtsgang ab. Kyrylo Smielkov angelte sich einen Lattenabpraller vor zwei Landeshaupstädtern.

Für den 32:29-Endstand sorgte Oleksandr Blyzniuk mit aller Urgewalt und ließ sich anschließend zurecht vom diesmal enorm zahlreich vertretenen Hexenkessel-Publikum feiern.

Text & Bild: Jens Lohse

Spielbericht des THV



SV Aufbau Altenburg – HSV Ronneburg 30:32

Sieben Treffer steuert Ronneburgs Kreisläufer Kyrylo Smielkov (rechts) im Spiel bei Aufbau Altenburg bei.© Jens Lohse

Bann gebrochen
Handball-Ekstase in Altenburg: Warum die Gäste zwischenzeitlich zu dritt auf dem Feld stehen

Altenburg. Dieses Ost-Derby in der Handball-Thüringenliga war nichts für schwache Nerven. Im Goldenen Pflug geht für den HSV Ronneburg gegen Aufbau Altenburg eine Leidenszeit zu Ende.

Handball-Thüringenligist HSV Ronneburg hat im siebten Anlauf seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Im Derby beim SV Aufbau Altenburg landeten die Gäste in der Sporthalle Goldener Pflug vor einer ordentlichen Kulisse einen 32:30 (14:12)-Auswärtssieg, der allerdings viel höher hätte ausfallen können.

Zumindest lagen die Ronneburger sieben Minuten vor Spielende noch mit 28:19 vorn. Als die Skatstädter dann in ihrer Verzweiflung in der Abwehr auf Manndeckung umstellten, gerieten die HSV-Handballer doch noch in Bedrängnis. Nach Zwei-Minuten-Strafen für Kyrylo Smielkov und André Stölzner sowie einer Roten Karte gegen Christopher Eisenstein standen die Gäste zwischenzeitlich mit nur drei Spielern auf der Platte, was die Altenburger bestraften.

Näher als zwei Tore kommt Altenburg nicht heran

Näher als auf zwei Tore kam die Aufbau-Sieber aber nicht mehr heran. „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wider. Wir waren die deutlich bessere Mannschaft, hatten Altenburg vorn und hinten über weite Strecken im Griff. Erst gegen die Manndeckung haben wir Probleme bekommen. Da waren wir nicht clever genug, haben die schnellen Spieler zu wenig eingesetzt“, resümiert HSV-Trainer Silvio Stölzner. Er ergänzt, dass die zwei Zähler nicht nur gut fürs Punktekonto, sondern auch für den Kopf sind.

Während bei den Altenburgern Michael Habauer (8) und Lucas Walzel (6) am treffsichersten waren, trumpfte bei den Gästen Mirko Alexy mit elf Toren auf, darunter drei Siebenmetern. Ihm kaum nach standen die Ukrainer Oleksandr Blyzniuk und Kyrylo Smielkov, die beide jeweils sieben Treffer bejubeln durften.

In der Thüringenliga-Tabelle schoben sich die Ronneburger an den Altenburgern vorbei auf Rang zehn. Am nächsten Samstag empfängt man die Wölfe Erfurt, die ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt sind. Vielleicht können die Ronneburger gegen die Landeshauptstädter mit dem wiedergefundenen Selbstvertrauen nachlegen.

Text & Bild: Jens Lohse

Spielbericht des THV

HSV Ronneburg – SV Hermsdorf 25:26

Der HSV Ronneburg kämpft – doch der Handball-Gott trägt nicht blau-weiß

Das Derby gegen den SV Hermsdorf ist offen bis zur Schlussphase. Was passiert in den letzten Minuten des Spiels in der Handball-Thüringenliga.

Es geht zur Sache: HSV-Torjäger Mirko Alexy (Mitte) wird von Hermsdorfs Oleksandr Petrov attackiert.

Auch im Derby gegen den SV Hermsdorf blieb für Handball-Thüringenligist HSV Ronneburg der Befreiungsschlag aus. Trotz einer Leistungssteigerung mussten sich die Hausherren mit 25:26 geschlagen geben und verweilen damit sieglos auf Platz elf im Feld der zwölf Mannschaften. Nur Schlusslicht HSV Weimar ist schlechter.

Der Handball-Gott trägt nicht blau-weiß

„Der Handball-Gott trägt derzeit keine blau-weißen Farben. Meine Mannschaft hat alle Vorgaben umgesetzt, gerade in der Abwehr sehr stabil agiert. Nach dem 10:10-Pausenstand haben wir in der zweiten Hälfte durchgängig vorn gelegen, stehen zum Schluss aber trotzdem mit leeren Händen da. Mit dieser Leistung brauchen wir uns nicht zu verstecken“, zog HSV-Trainer Silvio Stölzner Bilanz.

Entscheidend war die Schlussphase. Zwischenzeitlich hatten die Ronneburger in der zweiten Hälfte mit drei Toren geführt, doch schwand der Vorsprung mit zunehmender Spielzeit. Beim 22:22 (53.) kam Hermsdorf erstmals wieder zum Ausgleich.

Entscheidung fällt in der Schlussphase

Beim Stand von 25:26 hätte der bis dato siebenfache Torschütze Mirko Alexy von der Siebenmeterlinie ausgleichen können, scheiterte aber an Keeper Damian Kowalczyk (59.). Als der Schlussmann auch den nächsten Alexy-Wurf parierte und anschließend der ukrainische Rechtsaußen Oleksandr Blyzniuk nur das Außennetz traf, war die fünfte Ronneburger Saisonniederlage nicht mehr abzuwenden.

Text & Bild: Jens Lohse

Spielbericht des THV

SV BW Goldbach/Hochheim – HSV Ronneburg 31:24

Das zweite Auswärtsspiel absolvierten die HSV-Männer in der Nessetalhalle beim SV BW Goldbach/Hochheim.
Die erste Halbzeit gestaltete sich ganz ausgeglichen und der HSV konnte mit einer knappen Führung (16:17) in die Pause gehen.
Aber in der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr gegenhalten, sicherlich bedingt durch die Verletzung von Rico, die rote Karte gegen Sascha und einige unnötige Zeitstrafen. Somit konnten die Hausherren ihre Führung ausbauen und zum Schluss die zwei Punkte in der eigenen Halle behalten.

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HSV Ronneburg – HSG Suhl 27:31

04.10.2025 // 19:00 Uhr // 1. Männer

Großer Kampf wurde nicht belohnt

Wir haben es dem haushohen Favoriten aus Südthüringen richtig schwer gemacht und konnten lange mithalten. Doch zum Schluss haben uns auch verletzungsbedingt ein paar Kraftreserven gefehlt und die Gäste mit international sehr gut besetzten Kader konnten die Partie schlussendlich doch noch mit einem vier-Tore-Vorsprung gewinnen.
Den Suhlern war klar, dass es im Hexenkessel nie einfach wird und legten eine schnelle und kämpferische Gangart ein, was auch die elf Zeitstrafen begründete. Doch der HSV gab nicht nach und der Rückstand belief sich zur Halbzeit auf nur drei Tore (13:16).
Nach der Halbzeit kam der HSV nochmal richtig in Fahrt und konnte auch die Führung übernehmen (20:19). Ein paar Fehler und die nachlassenden Kräfte sorgten dafür, dass die Gäste wieder die Führung übernahmen und bis zum Abpfiff halten konnten. Mit seinen 14 Toren versalzte unser Torschützenkönig Mirko Alexy der HSG die Suppe doch recht ordentlich, obwohl die Suhler Abwehr immer wieder eine Herausforderung war. Schlussendlich fehlen uns zwar immer noch die zwei Punkte, aber mit dieser kämpferischen Energieleistung und der richtigen Einstellung kann man zufrieden sein und positiv in die Zukunft schauen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Belegung in unserem Lazarett verringert.

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