Damals war`s

Zehn Jahre ist es her, da hatten einige junge Handballer des HSV Ronneburg ein Erlebnis der besonderen Art. Die damalige D-Jugend fuhr nämlich in den Osterferien vom 30.3. – 1.4. 2015 zu einem dreitägigen Trainingslager nach Grünheide ins Vogtland. Möglich wurde das hauptsächlich durch das Engagement von Dennis Patzer, der nicht nur als Betreuer dabei war, sondern auch die finanzielle Hauptlast für das Event trug. Wer meinte, dass es sich hier um einen Erholungsausflug handelte, musste aber enttäuscht werden. Ein Bild zeigt ganz deutlich, dass selbst die Reiseleitung teilweise an ihre Grenzen stieß. Die Aktion diente schließlich der Vorbereitung auf die Endrunde der Thüringenmeisterschaft. Doch neben intensiven Trainingseinheiten in der großen Sporthalle gab es auch genug Abwechslung. Dies waren u.a. eine Kegelstunde, der Besuch des Kosmonautenmuseums in Morgenröthe-Rautenkranz sowie abendliche Spiele auf dem Boulderboden. Am letzten Tag gingen die Jungs dann noch mal all in. Nach einer morgendlichen Übungseinheit und dem Mittagessen fuhren sie auf der Heimreise über Zwickau. Dort besuchten sie zunächst das Horchmuseum, bevor noch ein intensives Testspiel gegen ihre Altersgefährten der NSG Westsachsen anstand. Insgesamt konnte ein sehr positives Fazit für das Trainingslager gezogen werden, denn nach dem zweiten Platz bei der anschließenden THV-Endrunde winkte noch die Teilnahme an der ostdeutschen Meisterschaft in Dessau, wo es u.a. Spiele gegen Aue, Magdeburg, Oranienburg und den späteren Meister Füchse Berlin gab. Dort gab es einen 12. Platz für den HSV. Übrigens sind fast alle Jungs von damals auch heute noch am Ball. Einer spielt sogar höherklassig. Ein anderer wurde Fußballer. Und nur drei sind nicht mehr aktiv.

Glück Auf !

Text: Helmut Netsch
Bilder: HSV Ronneburg