28. Schulsportfest

Spiel und Spaß zum gemeinsamen Schulsportfest der Staatlichen Grundschule Ronneburg und des HSV Ronneburg

143 Kinder zum 28. Sportfest bei HSV Ronneburg zu Gast

Das gemeinsame Schulsportfest der Staatlichen Grundschule und des HSV Ronneburg entstand aus einer Idee und hat sich seit 1994/95 zu einer tollen Tradition in der Stadt Ronneburg entwickelt.

Im vergangenen Jahr fand das 27. Sportfest dieser Art im Rahmen der Festwoche „100 Jahre Handball in Ronneburg“ statt. Auch in diesem Jahr gibt es ein Jubiläum zu feiern, denn der HSV (Handball-Sport-Verein) Ronneburg e.V. wird 30 Jahre alt.

Der HSV und die Ronneburger Handballer hatten die 6- bis 10-jährigen Kinder der Staatlichen Grundschule am 28. Januar in die Sporthalle an der Zeitzer Straße eingeladen – oder, wie die Handballer sie nennen, in den „Hexenkessel“.

Im Vorfeld gab es durch „Bäumi“ und Dieter vom HSV einiges zu tun, um alles zu organisieren und sicherzustellen, dass sich dieses Sportfest würdig in die Aktivitäten zu „30 Jahre HSV Ronneburg e.V.“ einreiht. Eine Herausforderung für die Organisatoren stellte in diesem Jahr die „Erkältungswelle“ dar. Sowohl das Lehrerkollegium als auch der HSV hatten alle Hände voll zu tun, um alle Stationen abzusichern. Besonders betroffen waren die Klassen, deren Teilnehmerzahlen stark dezimiert waren. Trotz dieser Schwierigkeiten kam für die Grundschule und den HSV Ronneburg eine Absage des Sportfestes nicht in Frage.

Vier Stunden lang nahmen die Kinder an diesem Tag den „Hexenkessel“ der Handballer in Beschlag. Spiel und Spaß für 143 Mädchen und Jungen, aber auch die gezeigten sportlichen Leistungen waren Garant dafür, dass dieses Schulsportfest erneut ein Erfolg wurde.

Kurz nach 7:30 Uhr begaben sich die Kinder der Staatlichen Grundschule in die Ronneburger Sporthalle, wo Sportfreund Jürgen Bäumler vom HSV als Wettkampfleiter und Moderator das gemeinsame Sportfest kurz nach 8:00 Uhr eröffnete. Besonders aufgeregt und neugierig waren die Erstklässler, die zum ersten Mal zu Gast beim HSV Ronneburg waren. Nach der Vorstellung der HSV-Sportler und der Erläuterung der einzelnen Stationen konnte das Sportfest beginnen – natürlich, wie sollte es anders sein, mit einem kräftigen und dreifachen „Sport frei!“. Das war sicher auch in der Stadt zu hören. Viele Eltern nahmen ebenfalls Anteil am Sportfest ihrer Kinder und waren begeistert.

Slalomlauf mit Ball, Hindernislauf für die ersten Klassen, Medizinball-Schockwurf, Dreier-Hopp, Torwandwerfen, Angeln, Geschicklichkeitsspiele oder das Überwinden eines Torwarts standen zunächst auf dem mehrstündigen Programm. Die Mannschaftsspiele Mini-Handball, Zweifelderball und „Ball über die Leine“ wurden in Abstimmung mit der Schule und dem Verein „außer Wertung“ ausgetragen.

Auch in diesem Jahr konnten die Mädchen und Jungen erneut ihre Talente unter Beweis stellen. Trotz der unterschiedlichen Klassengrößen lief der Stationsbetrieb reibungslos – sicher auch dank der ausgezeichneten Disziplin und der tollen Stimmung der Kinder. Dass die Pausen individuell von den Klassen gestaltet wurden, störte niemanden.

Zu den Siegern der ersten Klassen gehörten Heidi Preißler, Lynn Naubert, Liam Pößiger, Herman Baikov und Arno Wehle. Bei den zweiten Klassen belegten Elif Comeli, Bettina Dück, Elena Horvath, Valentin Pohlers und Lucas Läßker die ersten Plätze. In den dritten Klassen gewannen Amelie Eisenstein, Erika Schmal, Anton Fuhrmann, Linus Glöditzsch und Quintus Gareis. Lilly Rudolph, Eva Gal, Elias Platzeck und Mikolaj Marczak holten Gold bei den vierten Klassen. Stolz nahmen die Kinder Medaillen und Urkunden entgegen. Da kann man nur sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Aufgrund der zahlreichen Krankheitsausfälle konnte der Pokal für die „sportlichste Klasse“ in diesem Jahr nicht vergeben werden – eine sicherlich richtige Entscheidung der Organisatoren.

Den Kindern hat das fröhliche Treiben erneut sichtlich Spaß gemacht. Und vielleicht war unter den Teilnehmern sogar der ein oder andere, der künftig den Weg zum regelmäßigen, organisierten Sport findet. Die Handballer würden sich über weiteren Nachwuchs sehr freuen.

Das Dankeschön der Kinder gilt an dieser Stelle den fleißigen Helfern des HSV: „Bäumi“, Nils Rensch, Leif Pöhnitzsch, Hannes Seidemann, Raika Gölzer, Jule Kortüm und Andrea Mock sowie dem Lehrerkollegium, das seine Schüler – wie so oft – bestens im Griff hatte. Wenn es um das Schreiben der über 70 Urkunden geht, dann sind Jeanette und Manuela mit dabei – deshalb ihnen ein besonderes Dankeschön.

Eine besondere Überraschung hatte die Grundschule gemeinsam mit dem Förderverein parat: Für die ununterbrochene Organisation und Durchführung der 28 Schulsportfeste erhielten Jürgen Bäumler („Bäumi“) und Dieter Wolf unter dem Beifall aller Beteiligten ein besonderes Präsent. Glückwunsch und ein herzliches Dankeschön!

Auf den Punkt gebracht: Organisation und Disziplin waren hervorragend, und es hat sich wieder gezeigt, dass eine gute Zusammenarbeit von Schule und Verein sich immer lohnt. Zugleich war dieses 28. Sportfest ein gelungener Auftakt zu „30 Jahre HSV Ronneburg e.V.“.

Bleibt zu hoffen, dass dieses gemeinsame Sportfest auch zukünftig seine Fortsetzung findet.

Jürgen Bäumler

28.01.2025

Frohes neues Jahr 2025

Liebe Mitglieder, Fans und Unterstützer des HSV Ronneburg,

Prosit Neujahr! Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um euch allen ein riesiges Dankeschön zu sagen! 2024 war ein tolles Jahr – voller Einsatz, Teamgeist und richtig starker Momente. Egal ob auf dem Spielfeld, im Training oder bei unseren Veranstaltungen – ihr habt unseren Verein lebendig und einzigartig gemacht.

Für 2025 wünschen wir euch alles Gute, vor allem Gesundheit, Freude und viele Erfolge, egal ob im Sport oder privat. Lasst uns auch dieses Jahr wieder gemeinsam Gas geben, neue Herausforderungen angehen und jede Menge Spaß dabei haben.

Wir freuen uns riesig darauf, mit euch weiter durchzustarten! Danke, dass ihr ein Teil unserer Gemeinschaft seid.

Trauer um Viktor Sydorchuk

Mit Bestürzung haben wir vom Tod unseres Sportfreundes Viktor Sydorchuk erfahren. Mit erst 66 Jahren verlässt uns ein wahrer Sportsmann.
Viktor verbrachte einige Jahre beim HSV Ronneburg als Spieler und Trainer. Und vor allem auch als Freund.
Der Handballsport verliert mit ihm einen großartigen Menschen!

Wir wünschen seiner Familie viel Kraft in den
schweren Stunden. Herzliches Beileid.

Ruhe in Frieden, Viktor.

Marius Göbner: Vom HSV Ronneburg in die Handball-Bundesliga

Handball-Torwart Marius Göbner erhielt bei der HSG Wetzlar seinen ersten Profivertrag.© HSG Wetzlar

Der 22-jährige Thüringer hat es als Handball-Torhüter schon weit gebracht. Bei der HSG Wetzlar hat er seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Erste Aktion im Tor: Ein Siebenmeter von Hans Lindberg.

Es ist etwas ruhiger geworden. Marius Göbner war im Netz präsent, ist es noch immer – aber „es ist wieder Alltag“, wie er sagt. Aber auch der muss erst einmal geplant und bewältigt sein. Der 22-Jährige studiert an der Uni Gießen Medizin und unterschrieb beim Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar seinen ersten Profivertrag.

Vertrag in der Bundesliga: Ein Traum wird wahr

„Ein Traum ist wahr geworden. Als ich so zehn war, habe ich zu meinen Eltern gesagt, ich will einmal in der Handball-Bundesliga spielen“, sagt Marius Göbner. Die Handball-Bundesliga gilt zurecht als die stärkste Liga der Welt. Stars von überall her, versuchen in der Bundesliga zu spielen.

Beim HSV Ronneburg mit dem Handball begonnen

Marius Göbner hat von Ronneburg aus seine Reise in die Welt des Handballs angetreten. Als er zehn war, nahm ihn ein Freund mit zum Training. „Zum Schluss stand noch ein Spiel auf dem Programm, aber wir hatten nur einen Torhüter und alle anderen Spieler waren schon vor mir im Tor – also wurde ich gefragt, ob ich zwischen die Pfosten gehen wolle.“

Der Anfang war gemacht und er fühlte sich wohl im Tor, fand seine Position zwischen den Pfosten. Jahre später bekam er seine Berufung ins Bundesligateam der HSG Wetzlar. Gänsehaut pur. Marius Göbner rückte in den Kader, weil sich Torhüter Nummer zwei und drei verletzt hatten. „Ich habe zwar immer darauf hingearbeitet, aber als es so weit war, kam das völlig überraschend“, erzählt er. Eigentlich steht er in Dutenhofen in der dritten Liga im Tor, im Grunde genommen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Wetzlar. „Es war das Abschlusstraining am Freitag, da bekam ich die Nachricht, dass ich im Spiel gegen den HSV Hamburg im Aufgebot stehe – und schon während des Trainings ging die Nachricht online.“ Mittelhessen spielt Handball.

Neuigkeiten und Personalien interessieren, verbreiten sich in Windeseile. In der Partie gegen die Hamburger saß er noch auf der Bank. Doch im nächsten Spiel bei den Füchsen Berlin rückte er in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle ins Tor, als Hans Lindberg zum Punkt schritt. „Ich habe gegen Topleute im Tor gestanden, die ich sonst nur vom Fernseher kannte“, staunt Marius Göbner über sich selbst. Dass der Däne seinen Siebenmeter verwandelte, nicht die Überraschung, viele Torleute vor ihm mussten schon hinter sich greifen. Das erste Bundesligaspiel wird mir immer in Erinnerung bleiben – und es soll weitergehen.

Anfänge unter Mirko Bengs

Marius Göbner wird weiter das Tor in Dutenhofen hüten, zählt aber per Vertrag zum Bundesliga-Team. „Ich kann viel mitnehmen, viel profitieren vom Training mit der Bundesligamannschaft.“ Der junge Mann hat es schon weit gebracht. In Ronneburg bei Trainer Mirko Bengs liegen die Anfänge. Bei Helmut Netsch hat er das erste Torwarttraining in seinem Heimatverein absolviert.

Weiter ging es ins Sportinternat des SC DHfK Leipzig, von da zum Drittligisten HC Burgenland. „Eine schöne Zeit, aber ich wollte noch einmal einen Tapetenwechsel“, sagt er und schloss sich der HSG Dutenhofen an – auch ein Drittligist, aber als U23-Mannschaft der HSG Wetzlar eine andere Nummer. „Mir hat das Gesamtpaket gefallen, die professionellen Strukturen.“

Seither ist der Ostthüringer in Mittelhessen zu Hause und ist dem Zufall dankbar, der ihn einst in der Sporthalle in der Zeitzer Straße ins Tor beorderte. „Ich bin gern Torhüter“, sagt er. Als er erstmals mit dem Fuß an die Latte des Tores kam, da machte ihn das stolz. „Ein bisschen verrückt musst du schon sein, wenn du im Handballtor überleben willst, wenn die Angreifer in den Kreis springen und aus zwei Metern Entfernung den Ball mit über hundert Kilometern pro Stunde am Kopf vorbei ins Tor hämmern.“ Torhüter seien besonders, das mache für ihn auch den Reiz aus. „Du bist auf dich allein gestellt, aber du kannst der Mannschaft mit deinen Paraden helfen, das Spiel in die richtige Richtung lenken, die Spieler aufbauen.“

Und wo soll die Reise hingehen? „Ach, da habe ich mir jetzt nicht detaillierte Pläne zurechtgelegt. Wie es läuft im Sport, das lässt sich nur bedingt planen. Ich arbeite weiter hart, möchte die beste Version von mir selbst sein – mal sehen, wie weit mich das trägt.“

Text: Andreas Rabel
Bild: HSG Wetzlar

Mitgliederversammlung 2024

MITGLIEDERVERSAMMLUNG DES HSV RONNEBURG E.V.

Am 10.03.2024 um 10:00 Uhr im Schützenhaus Ronneburg (großer Saal).

Wir laden alle Mitglieder des HSV Ronneburg e.V. zur Mitgliederversammlung ein.

Tagesordnung:
1.      Begrüßung
2.      Bestätigung der Tagesordnung
3.      Wahl der Wahlkommission
4.      Bericht des Vorstandes über die Wahlperiode 2022 – 2024
5.      Aussprache / Diskussion
6.      Bericht des Vorstandes zum Wirtschaftsjahr 2023
7.      Aussprache / Diskussion
8.      Bericht der Kassenprüfer
9.    Entlastung des Vorstandes
10.    Beschluss Haushalt 2024
11.    Antrag Änderung Beitragsordnung
12.    Bericht der Wahlkommission
13.    Wahl der Kassenprüfer
14.    Wahl des Vorstandes / Präsidiums
15.    Schlusswort neu gewählter Präsident

Das Präsidium
HSV Ronneburg e.V.