Schwache erste Halbzeit kostet den HSV Ronneburg die Punkte in Jena
Der HSV Ronneburg musste sich am Samstag beim HBV Jena 90 mit 34:39 (16:23) geschlagen geben. Vor allem die erste Halbzeit machte es den Gästen dabei nahezu unmöglich, etwas Zählbares mitzunehmen.
Von Beginn an offenbarte die Ronneburger Defensive große Probleme. Immer wieder entstanden zu große Lücken in der Deckung, die die Gastgeber konsequent ausnutzten. Bereits in der Anfangsphase zog Jena Tor um Tor davon, während Ronneburg kaum Zugriff in der Abwehr bekam. Die desolate erste Halbzeit spiegelte sich schließlich auch im deutlichen Pausenstand von 23:16 wider.
Neben der schwachen Abwehrleistung machte den Gästen auch die geringe Chancenverwertung zu schaffen. Trotz durchaus vorhandener Möglichkeiten gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Fehlwürfe und ausgelassene Chancen verhinderten, dass Ronneburg näher herankam.
Doch trotz der schwierigen Ausgangslage gab sich die Mannschaft nicht auf. Nach dem Seitenwechsel zeigte der HSV eine kämpferische Reaktion und konnte das Spiel deutlich ausgeglichener gestalten. Besonders in der Offensive gelangen nun mehr Aktionen, und der Rückstand wurde zwischenzeitlich etwas verkürzt. Am Ende reichte es zwar nicht mehr, um das Spiel zu drehen, doch die Moral der Mannschaft stimmte.
Ein großer Rückhalt war dabei erneut die starke Unterstützung der Ronneburger Fans. Trotz Auswärtsspiel verwandelten sie die Halle phasenweise in ein gefühltes Heimspiel und trieben ihr Team unermüdlich nach vorne.
So bleibt unter dem Strich eine Niederlage, die vor allem auf die schwache erste Halbzeit und die Defensivprobleme zurückzuführen ist – aber auch die Erkenntnis, dass die Mannschaft sich nie aufgegeben hat und bis zum Schluss alles investierte.