HSV Apolda – HSV Ronneburg 38:22

Beim Tabellenführer unterlegen

Am Samstagabend musste sich der HSV Ronneburg beim HSV Apolda 1990 deutlich mit 38:22 (18:10) geschlagen geben. In der Sporthalle „Am Sportpark“ krönten sich die Gastgeber mit diesem Erfolg zum Thüringenmeister und machten zugleich den Aufstieg in die Mitteldeutsche Liga perfekt.

Dabei begann die Partie aus Sicht der Ronneburger durchaus vielversprechend. Die Mannschaft erwischte den besseren Start und ging durch André Stölzner mit 1:0 in Führung. Auch in der Anfangsphase hielt man gut dagegen und blieb bis zum 7:7 (15. Minute) auf Augenhöhe. Im Angriff fand Ronneburg immer wieder Lösungen, vor allem Stölzner und Glöditzsch sorgten für wichtige Treffer.

Doch nach dieser ausgeglichenen Anfangsviertelstunde kippte die Partie zunehmend zugunsten der Gastgeber – insbesondere durch das starke Konterspiel der Apoldaer. Ballverluste und Fehlwürfe wurden konsequent mit schnellen Gegenstößen bestraft, wodurch sich Apolda entscheidend absetzen konnte. Die Gastgeber erhöhten das Tempo deutlich und nutzten ihre Chancen eiskalt. Vor allem Dejan Goshevski und Marko Dosen bekamen die Ronneburger nicht in den Griff. Bis zur Pause wuchs der Rückstand auf 18:10 an.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es dem HSV Ronneburg nicht mehr, entscheidend zu verkürzen. Zwar zeigte das Team weiterhin Einsatz und kam durch Stölzner sowie Alexy zu Treffern, doch Apolda blieb spielbestimmend und profitierte weiterhin von seinem konsequenten Umschaltspiel. Spätestens mit dem 30:17 war die Begegnung vorzeitig entschieden. In der Schlussphase machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar, sodass der Rückstand weiter anwuchs.

Am Ende steht eine deutliche Niederlage. Positiv hervorzuheben sind die Anfangsphase sowie die Offensivleistung von André Stölzner (9 Tore) und Mirko Alexy (5 Tore). Gleichzeitig zeigte die Partie aber auch klar die Unterschiede zur Spitzenmannschaft der Liga auf.

Der HSV Ronneburg gratuliert dem HSV Apolda 1990 zur verdienten Thüringenmeisterschaft und zum Aufstieg in die Mitteldeutsche Liga. Nun gilt es, in den letzten beiden Saisonspiel (03.05.2026 beim HBV Jena und 09.05.2026 zu Hause im Hexenkessel gegen den HSV Weimar) noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, um am Saisonende die Klasse zu halten.

▶️ Spielbericht des THV

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